Leitl gratuliert neuem FFF-Präsidenten, DI Johann Marihart, und dankt dem scheidenden Präsidenten, KR Ing. Gunther Krippner, für sein Engagement in der Führung des FFF

Wirtschaftskammerpräsident Leitl fordert Zielorientierung und Praxisnähe in der Technologiepolitik

Wien (PWK063) - "Im FFF zeigen Wirtschaft und Sozialpartner, dass sie gemeinsam mit der Bundesregierung die Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs ernst nehmen und sich von Praxisnähe und den Chancen zur Entwicklung der heimischen Wirtschaft leiten lassen. Ziel ist die Verbesserung der Innovationsleistung. Zielorientierung, Wirtschafts- und Praxisnähe sind auch Richtschnur für die österreichische Technologiepolitik", stellte Dr. Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, anlässlich der Konstituierung der FFF-Organe am Mittwoch in Wien fest.

Mit Bezug auf die laufende Diskussion zur Reorganisation der Forschungsförderung betonte Leitl: ‚Neue Herausforderungen erfordern oft Veränderungen. Diese sind aber nicht Selbstzweck, sondern dort sinnvoll, wo man besser werden muss und die vorgeschlagenen Maßnahmen auch zu einer Verbesserung führen können‘. Der FFF sei das zentrale Instrument zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit der heimischen Wirtschaft. Seine Funktion sowie die Orientierung an den Belangen der Wirtschaft und eine ausreichende Mittelausstattung müssen auch in Zukunft gesichert sein.

Leitl gratulierte dem neuen Präsidenten des FFF, DI Johann Marihart, und den anderen Mitgliedern der Organe und bedankte sich für ihr Engagement im Dienste des F&E-Standorts Österreich. Ausdrücklich dankte Leitl seinem oberösterreichischen Landsmann und bisherigen Präsidenten des FFF, KR Ing. Gunther Krippner, der in einem sich rasch verändernden Umfeld den FFF mit großer Umsicht und Kompetenz geführt hat.

‚Die Wirtschaft muss die rund um den FFF geplanten Reform daran messen, ob sie eine Verbesserung bringt. Inzwischen gilt es kontinuierlich zu arbeiten, weil Unternehmen mit Ihren F&E-Projekten nicht warten können, bis die Politik fertig ist‘, meinte Leitl abschließend. Eine Veränderung der Förderorganisation könne die systematische Einbindung der Wirtschaft in die Gestaltung der Forschungs- und Technologiepolitik und eine die betroffenen Ministerien übergreifende Planung nicht ersetzen. Hier sei schon bei der Vorbereitung der Entscheidungen für das Jahr 2005 ein Umdenken in den betroffenen Ministerien nötig. (RH)

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