Bühl-Prozess vor Wiederaufnahme?

Für den Mord an Gunter Bühl wurde seine Ehefrau Ingeborg zu 20 Jahren Haft verurteilt. Nun wollen neue Zeugen die Unschuld Bühls beweisen.

Innsbruck (OTS) - Die Familie der im Jänner 2003 zu 20 Jahren Haft verurteilten Kufsteinerin Ingeborg Bühl strengt eine Wiederaufnahme des Prozesses an. Sie glaubt, neue Beweise zu haben, die den Schuldspruch in Frage stellen. Neue und bisher noch nicht einvernommene Zeugen sollen Bühl
entlasten und den Täterkreis auf "dubiose" Geschäftspartner ihres Gatten einengen.

Wie Tirols erste Nachrichtenillustrierte ECHO berichtet, liegen Hans Gradischnigg, dem Anwalt der Familie Bühl, bereits mehrere eidesstattliche Aussagen vor, die dies untermauern. Eine Zeugin behauptet auch, die wahren Täter zu kennen, was sie bei einer allfälligen Wiederaufnahme auch aussagen wolle.

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