Ausbau der vertrauensvollen Zusammenarbeit: Microsoft Österreich schließt Government Security Program mit Bundesministerium für Inneres ab

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres (BM.I) erweitert sein Abkommen mit Microsoft Österreich: Durch die Teilnahme am Government Security Program (GSP) verfügt das Ministerium nicht nur über den kontrollierten Zugriff auf den Windows Quellcode. Dem BM.I werden von Microsoft auch ergänzende technische Informationen über die Windows Plattform offen gelegt. Damit ist das Bundesministerium für Inneres, das im November 2001 europaweit als erste Regierungsstelle Einblick in den Windows Quellcode erhalten hat, noch besser in der Lage, seine IT-Infrastrukturen mit umfangreichen Sicherheitstechnologien auszustatten. Weltweit nehmen am Mitte Jänner 2003 gestarteten Government Security Programm bereits 27 Länder teil, etwa Bulgarien, Griechenland, Italien, Polen, Rumänien, Südafrika, China, Chile, Großbritannien, Taiwan sowie die NATO.

Das Government Security Program (GSP) wurde von Microsoft mit dem Ziel ins Leben gerufen, den besonderen Sicherheitsanforderungen von Behörden und internationalen Organisationen Rechnung zu tragen. Das BM.I erhält durch das Government Security Programm kostenfrei vertrauliche technische Unterlagen über das Windows-Betriebssystem sowie einen noch besseren Kontakt zu den Sicherheits-Profis bei Microsoft. Außerdem steht es dem Ministerium frei, die Entwicklungsabteilungen in Redmond zu besuchen sowie zahlreiche Aspekte des Windows Quellcodes mit Microsoft zu besprechen.

"Die IT-Systeme von Organisationen sind immer stärker Sicherheitsbedrohungen ausgesetzt. Aus diesem Grund nutzt das BM.I, als besonders exponierte staatliche Organisation, jede Möglichkeit zur Optimierung seiner hohen Sicherheitsstandards", erklärt Dr. Helmut Prugger, Sektionschef im BM.I. "Das Government Security Programm (GSP) stellt für das BM.I eine optimale Gelegenheit dar, Einsicht in den Windows Quellcode zu nehmen und dadurch mit Unterstützung des Herstellers die IT-Infrastruktur laufend zu optimieren. Die im Rahmen des Abkommens zur Verfügung gestellten Informationen bieten dem BM.I eine willkommene Unterstützung zur laufenden Verbesserung seiner Sicherheitsstandards."

"Gerade im politischen Bereich wächst die Forderung nach erhöhter Transparenz der verwendeten Software, um das Vertrauen der Nutzer in die Integrität der genutzten Produkte sicher zu stellen", erklärt Andreas Ebert, General Manager von Microsoft Österreich. "Das Programm bietet dem Bundesministerium für Inneres die Möglichkeit, die Sicherheit und Integrität seiner Microsoft Produkte noch besser zu überprüfen. Neben dem Zugang zum Quellcode stellen wir technische Dokumentationen zur Verfügung, Methoden für die Fehlersuche sowie kryptographische Tools. Außerdem unterstützen unsere Support-Techniker das BM.I dabei, den Quellcode optimal zu nutzen."

Einblick in den Windows Quellcode für sicherere IT- Infrastrukturen bei Behörden

Während einige Microsoft Quellcode-Lizenzierungsprogramme für jedermann offen stehen, wurde das Government Security Program auf die speziellen Sicherheitsanforderungen von Behörden zugeschnitten. Um seinen Kunden noch bessere Sicherheitsbedingungen zu bieten, hat Microsoft schon im Jahr 2001 die Shared Source Initiative ins Leben gerufen, um ausgewählten Partnern und Kunden den Windows Quellcode transparenter zu machen. Das Bundesministerium für Inneres war im Rahmen dieser Initiative die erste europäische Regierungsstelle, die die Shared Source Initiative nutzte. Die im Jahr 2002 gestartete Initiative Trustworthy Computing stellt den Faktor Sicherheit in den Mittelpunkt sämtlicher Windows-Entwicklungen.

Government Security Programm unterstützt Common-Criteria- Zertifizierung

Das Government Security Programm unterstützt auch die Common-Criteria- Zertifizierung (CC), einen weltweit akzeptierter Standard für die Bewertung der Sicherheitseigenschaften von IT-Produkten. Das Betriebssystem Windows 2000 hat die CC-Zertifizierung im Oktober 2002 erhalten. Die Bewertung erfolgte nach den offiziellen Kriterien für die Prüfung und Bewertung der Sicherheit von Informationssystemen. Während Common Criteria den Anwendern einen objektiven Maßstab für die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit von IT-Produkten und -Systemen liefert, geht GSP noch einen Schritt weiter: Es stellt nationalen Behörden die Informationen zur Verfügung, die für eine stabile Sicherheitsanalyse und -Überwachung der Microsoft Windows-Produkte erforderlich sind.

Weitere Informationen unter: http://www.microsoft.com/sharedsource http://www.microsoft.com/austria/security

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