Blecha: Aufstand unter Pensionisten

"Verlange Verhandlungen mit Regierung, damit Pensionskürzungen rückgängig gemacht werden"

Wien (SK) "Tausende Anrufe, hunderte Briefe und E-Mails - die Beschwerden der österreichischen Pensionisten über die jetzt spür-und sichtbaren Pensionskürzungen nehmen kein Ende. Das lässt sich die größte Bevölkerungsgruppe nicht mehr von ÖVP und FPÖ gefallen", gab heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, bekannt. Blecha: "Seit dieser Tage die Pensionsbescheide ausgesendet wurden und die Pensions-Konto-Auszüge bestätigen, dass plötzlich die Pension um 10, 20 ja bis zu 50 Euro geringer wurde, herrscht unter Österreichs Pensionisten größte Aufregung und Empörung, echter Aufstand. Denn jetzt ist klar: Auch bestehende Pensionen wurden gekürzt!", so Blecha. ****

Blecha verwies auf sein unermüdliches Anprangern der schwarz-blauen Pensionsraubes und die Aktionen des Pensionistenverbandes rund um den Krampustag, als die Pensionskürzungen von Schüssel, Haupt und Grasser aufgezeigt wurden und bereits damals Verhandlungen über die Pensionsanpassung verlangt wurden. Blecha: "Die Wenigsten wollten damals den Pensionsraub der Regierung wahrhaben, jetzt glauben's alle Pensionisten und machen ihrem Ärger Luft."

Der Präsident des Pensionistenverbandes forderte heute unverzüglich jene Verhandlungen, die die Regierung im Vorjahr verweigert hat. Blecha: "Die Pensionskürzungen müssen rückgängig gemacht werden. Schließlich hat Schüssel den Pensionisten schriftlich das Versprechen gegeben, dass die Pensionen wertgesichert sind und in bestehende Pensionen nicht eingegriffen wird. An dieses Versprechen erinnere ich heute den Bundeskanzler, denn: die Pensionskürzungen und Belastungen müssen ein Ende haben!" (Schluss) se/mp

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