FP-Trammer: Solehaltige Heißwasservorkommen in Aspern nutzen

Wien (OTS) - Für eine Nutzung der solehaltigen Heißwasservorkommen in Aspern plädierte Mittwoch FPÖ-LAbg. Heike Trammer in einem Pressegespräch. Unter dem alten Asperner Flugfeld wurde bereits in den 70er Jahren in ca. 2.500 Meter Tiefe ein riesiger Thermalwassersee mit einer Temperatur von mehr als 100 Grad festgestellt, untersucht und es existieren darüber auch Gutachten, stellte die FPÖ-Politikerin fest. Sie verwies auf einen Antrag der FPÖ, der im Dezember im Gemeinderat einstimmig beschlossen wurde und demzufolge im Masterplan Aspern die Nutzung dieser Heißwasserquellen festgeschrieben wurde. Der laufende städtebauliche Wettbewerb für dieses Gebiet werde gegen Ende des Jahres 2004 Ergebnisse bringen, sagte Trammer, die sich für eine Drittelnutzung -Betriebsansiedelung, Wohnen, Thermalwassernutzung - aussprach. Der Planungsstadtrat müsse dafür sorgen, dass das vielversprechende Projekt nicht wieder "einschläft".

Eine Wasseranalyse der Heißwasserquellen habe ergeben, dass das Wasservorkommen vergleichbar mit der Solequelle von Bad Hall ist, der Salzgehalt sogar ähnlich dem des Toten Meeres ist. Neben Kuren für Neurodermitis- und Psoriasis-Patienten könnte eine Nutzung als Thermalbad und Wellnessbereich erfolgen. Darüber hinaus biete sich auch eine Nutzung der geothermischen Energie für Heizzwecke in diesem Gebiet an. Für den Thermalwasserbereich gebe es bereits Interessenten, sagte Trammer, nähere Angaben dazu wollte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht machen.

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