FP-Schock: SPÖ-Stadtregierung sieht dem Sterben der innerstädtischen Einkaufsstraßen tatenlos zu!

„Französisches Modell“ soll Wettbewerbsvorteil für kleine Händler schaffen

Wien, 2004-01-28 (fpd) – „Während die Stadtregierung von einer Jubelmeldung über Wien in die andere „lethargiert“, nimmt das Geschäftssterben in den innerstädtischen Einkaufsstraßen immer dramatischere Ausmaße an. Für dieses Dilemma ist die Wiener SPÖ voll verantwortlich, die diesem Treiben seit Jahren tatenlos zusieht“, kritisierte heute der Wirtschaftssprecher der Wiener Freiheitlichen, Stadtrat DDr. Eduard Schock, anlässlich einer Untersuchung. ****

Der FP-Wirtschaftssprecher machte in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit einer wirtschaftlich tragfähigen und familienfreundlicheren Neuregelung der Ladenöffnungszeiten aufmerksam. Die Praxis zeige nämlich, dass einheitliche Öffnungszeiten praktisch nur in den großen Shopping-Tempeln praktiziert werden. Dies geschehe dort auf massiven Druck der Shopping-Center-Betreiber. Aber auch die kleinen und mittleren Unternehmen werden unter Druck gesetzt.

Ein möglicher Lösungsansatz für die derzeitige unbefriedigende Situation sei das „französische Modell". In Frankreich habe man auf Grund von Bedarfsstudien erkannt, dass kleine und mittlere Betriebe nur dann eine Überlebenschance hätten, wenn der Wettbewerbsvorteil der großen Shopping-Center ausgeglichen werden kann. „Bei den Öffnungszeiten werden die kleinen und mittleren Unternehmen bevorzugt. Das bedeutet, dass die großen Einkaufszentren nur beschränkte Öffnungszeiten haben dürfen, wohingegen die kleinen und mittleren Betriebe nicht dieser Regelung unterliegen und so die Möglichkeit haben sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren“, erklärte Schock.

„Immer mehr kleine Geschäfte oder Gewerbetreibende sperren zu und lassen den Rollbalken für immer herunter. Jetzt ist es endlich an der Zeit, dass die SP-Verantwortlichen Bürgermeister Häupl, Finanzstadtrat Rieder und Verkehrsstadtrat Schicker den Ernst der Lage erkennen und endlich Maßnahmen gegen das Geschäftesterben setzen, um die Nahversorgung zu erhalten“, so Schock abschließend. (Schluss) lb

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