VP-Walter: Warum will die SPÖ Wien schaden?

Steuerreform steigert die Attraktivität Wiens und sichert Arbeitsplätze

Wien (28. Jänner 2004) - "Während die Bundesregierung durch die Steuerreform den Wirtschaftsstandort Wien attraktiver macht und damit Arbeitsplätze sichert, lehnt die Bundes-SPÖ dies ab. Warum will die SPÖ Wien schaden", fragt heute Mittwoch der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter anlässlich der aktuellen Steuerreform-Debatte im Nationalrat? "Wien weist im Bundesländervergleich einen überdurchschnittlichen Anteil an Kapitalgesellschaften auf. Laut ersten Schätzungen der Wirtschaftskammer entfallen durch die Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25% rund 453 Millionen Euro der Gesamtentlastung auf die Wiener Wirtschaft. Zusätzlich ist das bereits im Vorfeld der Erweiterung ein wichtiges Signal an in- und ausländische Unternehmer, in Wien zu investieren und damit auch hier Arbeitsplätze zu schaffen", so Norbert Walter.

"Die Bundeshauptstadt hat diese Wachstums- und Beschäftigungsimpulse mehr als nötig, wie eine aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts im Auftrag der Stadt Wien zeigt. Trotz eines insgesamt hohen Niveaus ist der Anteil der ausländischen Direktinvestitionen seit 1993 in Wien rückläufig, während Oberösterreich deutliche Zugewinne erzielt. Die Früchte der oberösterreichischen Standortpolitik sind an den Beschäftigungs- und Arbeitslosenzahlen abzulesen. Während Wien Arbeitsplätze verliert, konnte Oberösterreich trotz eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds seine Beschäftigtenzahl seit 1999 um 3,7% steigern. Die Arbeitslosenrate ist in Oberösterreich in etwa halb so hoch wie in Wien", so der Landesgeschäftsführer weiter.

"Und dass städtische Agglomerationen eine höhere Arbeitslosigkeit aufweisen, wie seitens der SPÖ-Stadtregierung regelmäßig argumentiert wird, ist auch nicht ‚gottgegeben'. So haben etwa Prag, Budapest, Mailand, Turin oder Frankfurt niedrigere Arbeitslosenraten als Wien. Während Deutschland insgesamt unter einer zweistelligen Arbeitslosenrate ‚leidet', verzeichnete München im Dezember 2003 gerade einmal eine Quote von 5,9%. Wenn Bürgermeister Häupl bei seinem Amtskollegen in Sachen Bank Austria vorstellig wird, könnte er sich doch erkundigen, warum München in Sachen ‚Arbeitslosigkeit' anders ist", so Norbert Walter abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
TEL +43 (1) 515 43 - 40 FAX +43 (1) 515 43 - 29
presse@oevp-wien.at
NET http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001