EU-Gehälter Kronberger: Ende gut, nicht alles gut

Unsensible Vorgangsweise belastet EU-Image

Wien (OTS) - "Österreich und drei weitere Staaten haben die EU heute vor einem folgenschweren Fehler bewahrt", zeigt sich der freiheitliche EU-Abgeordnete Dr. Hans Kronberger erleichtert über die heutige Entscheidung zum EU-Abgeordnetenstatut. Das geplante Statut sei nicht nur inakzeptabel, es hätte auch einen furchtbaren Imageschaden für die Europäische Union bedeutet. Kronberger: "Eine so unsensible Vorgangsweise ist leider kein Einzelfall in der EU. Eine vor der Erweiterung stehende Union kann sich das aber schlicht und einfach nicht leisten."

Kronberger: "Was sollen zum Beispiel slowakische Bürger von Volksvertretern halten, die 33mal mehr verdienen als der Durchschnittsbürger, und fast fünfmal mehr als der Premierminister?" Die EU, so der Abgeordnete, gebe Millionen für Projekte aus, um sich bei den Bürgern beliebter zu machen; ohne konsequente Glaubwürdigkeit und Integrität sei das alles jedoch "verlor’ne Liebesmüh".

"Die Freiheitlichen haben von Anfang an eine steuerliche Privilegierung von EU-Abgeordneten gegenüber nationalen Abgeordneten abgelehnt", betont Kronberger erneut. "Wir sind keine EU-Beamten, sondern Delegierte, die im jeweiligen Heimatland ihren Wohnsitz haben und ihren Bürgern Rechenschaft schuldig sind. Unbegreiflich ist mir, wie man von Gerechtigkeit reden kann, wenn die Gehälter an jene der Bestverdienenden angepasst werden, unabhängig von Lohnniveau und Lebensstandard im jeweiligen Land. Das heißt den Gleichheitsgedanken gründlich missverstehen." (Schluss)

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