Scheibner: AKW: Mittel von Euratom für Sicherheitsmaßnahmen verwenden

Freiheitlicher Klubobmann bedauert Abspringen der Opposition

Wien, 2004-01-26 (fpd) - Im weiteren Verlauf der heutigen Pressekonferenz bedauerte es FPÖ-Klubobmann Herbert Scheibner, daß es im Bereich atomfreies Europa keinen Konsens mit der Opposition gebe, die abgesprungen sei. ****

"Wir bleiben bei dieser konsequenten Linie, daß wir gegen die Atomkraftwerke in Europa auftreten, vor allem gegen grenznahe AKW, die eine direkte Bedrohung für Österreich darstellen", erklärte Scheibner. In diesem Sinne sei es positiv zu beurteilen, daß sich Tschechien entschlossen habe, Temelin nicht weiter auszubauen. Dies sei ein Erfolg der konsequenten Anti-AKW-Politik Österreichs.

"Uns geht es darum, in einem gemeinsamen Entschließungsantrag festzulegen, daß die Mittel für Euratom nicht für den Ausbau von bestehenden Anlagen oder für die Neuschaffung von Atomkraftwerken verwendet werden, sondern für den Ausbau von Sicherheitsmaßnahmen", betonte Scheibner. Man wolle ein Mehr an Sicherheit. Trotzdem sei natürlich das Ziel aufrechtzuerhalten, in Europa eine AKW-freie Zone zu schaffen. Österreich sei hier mit gutem Beispiel vorangegangen. (Schluß)

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