SPÖ-Ekkamp: WAFF leistet hervorragende Arbeit im Kampf gegen Arbeitslosigkeit

Kritik von ÖVP-Tschirf zurückgewiesen - 2004 zusätzlich 5,5 Millionen Euro für WAFF-Sonderprojekte

Wien (SPW-K) - "Offensichtlich versucht nun die Wiener ÖVP die Schuld für das komplette Versagen der Arbeitsmarktpolitik der schwarzblauen Bundesregierung dem Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (WAFF) in die Schuhe zu schieben. Anders ist die heutige heftige Kritik des Wiener ÖVP-Klubmannes Tschirf an dieser Einrichtung nicht zu erklären. Aber auch dieser Versuch wird im Wissen um die in Wirklichkeit hervorragende Arbeit des WAFF kläglich scheitern", stellte Montag der stellvertretende Vorsitzende des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Franz Ekkamp, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Behauptungen des ÖVP-Politikers fest.

"Der WAFF - übrigens die einzige diesbezüglich Einrichtung in Österreich - wird im heurigen Jahr rund 5.000 Personen ein hochwertiges Beratungsangebot zur Verfügung stellen, mehr als 15.000 Personen bei der beruflichen Weiterbildung unterstützen sowie rund 900 arbeitslose Personen über Arbeitskräfteüberlassung ("Flexwork"), Arbeitsvermittlung ("Jobchance") und Beschäftigungsprojekte direkt zu einem neuen Job verhelfen", erläuterte Ekkamp die Tätigkeit des WAFF im heurigen Jahr. Spezielle Unterstützungsmaßnahmen, so der Mandatar weiter, würde es zudem neuerlich für Frauen, für Jugendliche und für Langzeitarbeitslose geben.

Für WAFF-Sonderprojekte im heurigen Jahr würden 5,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Ekkamp: "Damit wird die Stadt über den WAFF die Ausbildung von Lehrlingen im Unternehmens-Insolvenzfall in anderen Betrieben finanzieren, außerdem werde es spezielle Wiedereinsteigeprogramme für Frauen nach der Karenz geben. Das regionale Vermittlungsservice werde letztlich und in direktem Kontakt mit Unternehmen in den Bezirken versuchen, 3.000 neue Jobs anzubieten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Lehrlingsausbildung gelegt wird". Daneben gäbe es noch zahlreiche weitere Maßnahmen des WAFF, oft in enger Zusammenarbeit mit dem AMS Wien. stellte der Mandatar weiter fest.

"Die Fakten beweisen, dass der WAFF hervorragende Arbeit leistet und keine, wie von Tschirf behauptet, Geldvernichtungsmaschine ist", betonte Ekkamp. Das wisse natürlich auch die Wiener ÖVP, die selbst mit Vertretern in den Gremien des WAFF vertreten sei. Umso bedauerlicher sei es daher, dass allein aus parteipolitischen Gründen und damit auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen und Arbeitslosen nun ÖVP-Klubobmann Tschirf sich vor dem Wiener ÖAAB-Tag persönlich profilieren wolle und dabei den WAFF mit allen Mitteln zu diskreditieren versuche, schloss Ekkamp. (Schluss)

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