2003 - Richtige Politik. Gute Bilanz. Vorläufiges Ergebnis besser als erwartet

Defizit mit 0,97 % des BIP um ein Viertel niedriger als im Voranschlag 2003

Wien (OTS) - Das vorläufige gesamtstaatliche Defizit Österreichs wird 2003 0,97 Prozent des BIP oder 2,17 Mrd. Euro betragen. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Budgetvoranschlag. Ursprünglich wurde mit einem gesamtstaatlichen Defizit von rund 1,3 Prozent des BIP gerechnet. Trotz schwieriger internationaler Konjunktur erreicht Österreich nun nach zwei Nulldefiziten 2001 und 2002 ein mehr als positives Ergebnis und unterbietet seine eigene Prognose um rund 25 Prozent. Das Ziel des ausgeglichenen Haushaltes über den Konjunkturzyklus wird auch im Jahr 2003 erfolgreich umgesetzt.

Stabile Staatsfinanzen als Basis für Wachstum

Bundesminister Karl-Heinz Grasser sieht im direkten Vergleich mit der Eurozone eine eindeutige Bestätigung für die Richtigkeit der stabilitätsorientierten Finanzpolitik. Österreich hat im Vergleich zur Eurozone ein mehr als doppelt so hohes Wirtschaftswachstum (0,9% zu 0,4%) und die Hälfte der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit (4,5% zu 8,9%). Im direkten Vergleich der Budgetdefizite in Prozent des BIP gilt Österreich als einer der "Musterschüler" in der EU: Während Deutschland und Frankreich mit Defiziten jenseits der vier Prozent des BIP weit abgeschlagen liegen, belegt Österreich mit 0,97 Prozent des BIP einen Spitzenplatz im EU-Ranking der Budgetdefizite.

Gesunde Finanzen für mehr Spielräume

Die konsequente Umsetzung sowohl der Verwaltungs- als auch Pensionsreform brachte im Jahr 2003 beachtliche 2,6 Mrd. Euro an Einspareffekten. Seit Antritt dieser Bundesregierung sinkt der jährliche Aufwand für Zinsen zur Schuldenfinanzierung von 3,3% (2000) auf 2,8% (2003) des BIP, was ein deutliches Mehr an politischem Gestaltungsspielraum bedeutet.

"Andere reden von stabilen Finanzen - wir handeln. Gemeinsam mit den beiden Nulldefiziten bildet auch das außerordentlich gute Ergebnis 2003 eine solide Grundlage für die große Steuerreform und nachhaltige Entlastungen", erklärt Karl-Heinz Grasser.

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