Bleckmann: einsamer Wanderprediger in der roten Wüste

Wien 2004-01-25 (fpd) - Als erschreckenden Beweis für die ständig wachsende Ideen- und Konzeptlosigkeit der Sozialdemokraten, bezeichnete FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann den Auftritt von SPÖ-Bundesparteiobmann Alfred Gusenbauer in der heutigen Pressestunde. Wenn Kreisky der Sonnenkönig der SPÖ gewesen sei., so symbolisiere Gusenbauer eine partielle Sonnenfinsternis, denn zur totalen Verdunkelung habe es dank einiger kurzer Lichtblicke doch nicht ganz gereicht.****

Bleckmann begrüßte ausdrücklich die Ankündigung Gusenbauers, dass die Kärntner Sozialdemokraten Jörg Haider zum Kärntner Landeshauptmann wählen werden , denn das die FPÖ in Kärnten stärkste Kraft werde, bezweifle anscheinend nicht einmal der "große Vorsitzende". "Es ist zwar seltsam wenn die Bundespartei die Linie der Kärntner Sozialdemokratie diktiert, aber zu urteilen haben darüber nur die Kärntnerinnen und Kärntner am 7. März", betonte Bleckmann.

Bei den Themen Bundespräsidentenwahl und Neutralität habe der SPÖ-Chef anscheinend Kreide gefressen, denn in so langer Redezeit überhaupt nichts auszusagen sei eine wahre Kunst. Gusenbauer werde auch irgendwann hoffentlich einsehen, dass zu einer ehrlichen und verantwortungsvollen Politik es auch gehöre klare Standpunkte zu vertreten. "Wer Veränderungen fürchtet, wird niemals die Zukunft gestalten können", bekräftigte die FPÖ-Generalsekretärin.

"Ein SPÖ-Obmann der den Proporz sogar nach Europa exportieren möchte, beweist sich als ruhmreicher Vertreter der roten Proporz-Ahnengalerie", so Bleckmann, denn Parteipolitik statt Sachpolitik auch nach Brüssel bringen zu wollen, sei nicht der "österreichische Weg" den sich die FPÖ vorstelle..

Nachdem die SPÖ beim Universitätsgesetz blamabel vor den Höchstrichtern gescheitert sei, probiere es der rote Vorsitzende gegen seine eigenen Parteigenossen bei den etwas unkomplizierteren Bildungseinrichtungen wie Kindergärten. Eine Kindergartenpflicht für Ausländerkinder zu fordern sei schön und gut, aber gleichzeitig im roten Wien den Kindern möglichst viele fremdsprachige Betreuer zur Seite zu stellen, damit sie ja nicht zuviel Deutsch lernen müssten, sei ein Widerspruch in sich. Der einsame Wanderprediger Gusenbauer in seiner roten Wüste sei fast ein wenig zu bemitleiden. "Die SPÖ steuert anscheinend der Faschingszeit angepasst auf den Höhepunkt Ihres närrischen Treibens zu, es ist nur zu befürchten, dass die Sozialdemokratie nach dem Aschermittwoch keine Zeit des Heilfastens einlegt, denn ein wenig neue geistige Nahrung würde Ihr nicht schaden", so Bleckmann abschließend.

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