Ackerl: Peinliche Anbiederung an die Welt der Kinder und Jugendlichen ist völlig kontraproduktiv

OÖ: SP-Landesrat Josef Ackerl zur "mega-affen-titten-geilen" Rauch-Kallat-Äußerung

Linz (OTS) - Die Anbiederung von Erwachsenen an Kinder und Jugendliche mittels Imitierung ihrer Sprach- und Gefühlswelt ist nicht nur peinlich sondern auch völlig kontraproduktiv," kritisiert der in Oberösterreich für die Jugendwohlfahrt zuständige Landesrat Josef Ackerl unter anderem die jüngsten Aussagen von Bundesministerin Rauch-Kallat. "Wer glaubt, mit dieser peinlichen Anbiederung leichter zu den Jugendlichen durchzudringen, befindet sich auf einem fatalen Holzweg", so Ackerl. Ganz im Gegenteil verlieren die Aussagen von Erwachsenen dadurch aus Sicht vieler Jugendliche - auf Grund der mangelnden Authentizität - an Glaubwürdigkeit. Viel wichtiger ist es, den Kindern und Jugendlichen authentisch und mit Respekt vor ihrer Welt - ihren Gefühlen , Träumen und Wünschen - gegenüber zu treten.

Wir müssen die Welt der Kinder und Jugendlichen ihnen selbst überlassen. Sie haben ein Recht darauf, ihren eigenen Lebens- und Sprachstil ohne Gefahr einer Imitierung durch die Erwachsenenwelt zu entwickeln. Viel wichtiger ist es, ihnen die ihnen zustehenden Rechte zuzugestehen, Freiräume zu schaffen und sich über ihre Vorstellungen und Wünsche mit ihnen aktiv auseinander zu setzen. "Kinder und Jugendliche brauchen Partizipationsrealität und keine Partizipationsillusion. Dass dies nicht immer die Sache von ÖVP-PolitikerInnen ist, zeigt die beharrliche Weigerung der ÖVP-Oberösterreich, einer Wahlaltersenkung zuzustimmen," so Ackerl. Bereits insgesamt 16 mal verweigerten die VertreterInnen der ÖVP-OÖ entsprechenden Anträgen der SPOÖ zur Wahlaltersenkung ihre Zustimmung.

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