Hilfswerk-Kritik: Absetzbarkeit von Spenden wieder nicht in Steuerreform

Präsident Othmar Karas fordert: Regierungsübereinkommen hinsichtlich der steuerlichen Behandlung von Spenden muss endlich umgesetzt werden!

Wien (OTS) - "Wann, wenn nicht jetzt, bei der großen Steuerreform, müssen die Spenden für das Sozial- und Gesundheitswesen endlich von der Steuerlast befreit werden!", sagte Othmar Karas, Präsident des Österreichischen Hilfswerks, anlässlich der bevorstehenden Ministerratssitzung, bei der weitere Details zur Steuerreform bekannt gegeben werden. "Wenn man immer wieder fordert, dass die Eigeninitiative gestärkt und die Bürger von der staatlichen Hilfe unabhängiger werden sollten. Dann sind die Rahmenbedingungen zu verbessern", ist Karas überzeugt.

Die Absetzbarkeit der Spenden von der Steuer ist ein wesentlicher Schritt dazu und wird zweifellos das private Spendenaufkommen steigern. Damit werden auch die Möglichkeiten privater Hilfsorganisationen enorm verbessert. Das Hilfswerk befürchtet, dass dieser wichtige Punkt in der Steuerreform wiederum fehlen wird, obwohl im Regierungsübereinkommen längst akkordiert und mehrfach angekündigt.

Das Österreichische Hilfswerk ist mit seinen Landesverbänden und dem Hilfswerk Austria einer der größten österreichischen Anbieter sozialer Dienstleistungen. Es beschäftigt 6.000 hauptberufliche MitarbeiterInnen und erwirtschaftet in den Geschäftsbereichen, Hilfe und Pflege, Kinder- und Jugendbetreuung, sowie Beratung und Bildung, einen Jahresumsatz von 120 Millionen Euro und ist auch als Hilfsorganisation in Krisengebieten sehr aktiv.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Harald Blümel
Österreichisches Hilfswerk
Bundesgeschäftsstelle
Apollogasse 4/5
1070 Wien
Tel.: 01 / 40442 - 12
Mobil: 0676 / 8787 60203
harald.bluemel@hilfswerk.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | HLW0001