Riesiger Andrang bei Ausstellung "Libysche Kunst" im Klagenfurter Landhaus

Über 400 Teilnehmer - LH Haider: Die Chance, Partnerschaften aufzubauen, sollte genützt werden

Klagenfurt (LPD) - "Libysche Kunst" ist erstmals in der neuen Galerie des Landhauses in Klagenfurt zu sehen, wo die drei in Libyien und darüber hinaus sehr bekannten Künstler Ali Ammar Ali Ahmed, Ahmed Tarhuni und Adel Burgeeg ihre Werke zeigen und damit libysche Impressionen, etwa von der Sahara und arabischen Baukunst, zum besten geben.

Bei der Vernissage am Freitag Abend konnten Landeshauptmann Jörg Haider und Landtagspräsident Jörg Freunschlag neben den beiden anwesenden Künstlern Ahmed Tarhuni und Adel Burgeeg mehrere Mitglieder der Österreichisch-Libyschen Gesellschaft sowie über 400 interessierte Besucher willkommen heißen. Unter den Ehrengästen befand sich Soad A. Shelli, Botschaftsrätin der Libyschen Botschaft in Wien, die kurz die Österreichisch-Libysche Gesellschaft vorstellte, deren Präsident bekanntlich Landeshauptmann Jörg Haider ist. Als weitere Gäste stellte der Generalsekretär der Gesellschaft, Heimo Huber, eine libysche Folkloregruppe und die Familie Schörkmeier vor, die für die musikalische Umrahmung sorgten.

Landeshauptmann Jörg Haider betonte, dass die Österreichisch-Libysche Gesellschaft eine fixe Einrichtung geworden sei und man den begonnenen Kulturaustausch nun auch in Kärnten fortsetze. Damit knüpfe man an der vor wenigen Jahrzehnten selbstverständlichen Entwicklung an, als kulturelle und wirtschaftliche Kontakte geknüpft und vertieft worden sind. Viele Wirtschaftstreibende wollen diese Kooperation. Es zeige sich, wie schnell sich Zeiten ändern, erinnerte Haider, habe es vor kurzem noch geheuchelte Empörung über den Besuch einer Kärntner Wirtschaftsdelegation in Libyen gegeben, so sei die Lage heute völlig anders, da selbst EU-Kommissionspräsident Prodi Staatschef Gaddafi eingeladen habe und Kontakte zwischen der EU und Libyen verstärkt werden. Dies bestätige, dass Kärnten eine richtige Einschätzung vorgenommen habe. Es gebe eine europäische Tradition Libyens, an diese sollte angeknüpft werden, betonte Haider. Das weltgrößte Wasserversorgungsprojekt, das sich in Libyen befindet, biete große wirtschaftliche Perspektiven, nannte Haider als Beispiel. Unsere Chance sei es, mit Respekt Partnerschaften zu schließen und aufzubauen. Kärnten könne interessante Partnerschaften im wirtschaftlichen, technologischen und auch kulturellen Bereich aufbauen.

Libyen sei interessiert an friedlicher Kooperation und suche die Bindung zu Europa. Ein österreichischer Bundeskanzler sei einmal bewundert worden für seinen mutigen eigenständigen außenpolitischen Weg als er Kontakte mit Libyen knüpfte und ausbaute. Der Landeshauptmann appellierte, stets den Weg der friedlichen Kooperation zu suchen und die arabische Welt mit großem Respekt statt mit Arroganz zu behandeln.

Zum Abschluss zeigte der Künstler Tarhuni noch eine beeindruckende Digital-Diashow, die tolle Einblicke in das Land Libyen bot. An der Vernissage nahmen neben mehreren Künstlern und Landtagsabgeordneten auch Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger sowie Landesschulratspräsident Heiner Zechmann teil. (Schluss)

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