Wasserwerke: Frost - eine Gefahr für Wasserleitungen

24 Stunden Tipps zum Schutz

Wien (OTS) - Minusgrade bringen die Gefahr von gefrorenen Wasserzuleitungen und Wasserzählern mit sich. Je länger die Frostperiode, desto größer die Gefahr. Der Chef der Wiener Wasserwerke, Dipl.-Ing. Hans Sailer, weist im Besondern darauf hin:
"Während es im ersten Moment nur unangenehm ist, dass bei Frost das Trinkwasser ausbleibt, kann beim Auftauen der Leitung noch ein wesentlich größerer Schaden durch die Undichtheit der Leitungen auftreten."

Soweit kommt es nur dann, wenn die Wasserleitungen vor Frost und Kälte nicht ausreichend geschützt wurden. Da durch gefrorene Wasserleitungen, wenn sie wieder auftauen und undicht sind, auch beträchtliche Schäden an der Bausubstanz entstehen können, empfehlen die Wiener Wasserwerke die Zuleitungen am Wasserzähler in diesen Tagen zusätzlich zu kontrollieren. Auch schlecht wärmeisolierte Keller mit freiliegenden Wasserinstallationen sind durch den Frost gefährdet.

Tipps gegen das Einfrieren

o Exponierte Wasserauslässe bei Frost schützen (Hof oder Garage)
o Fenster im Keller schließen bzw. kaputte Fenster in Kellerräumen reparieren
o Wasserleitungen gegebenenfalls isolieren (Dämmmaterial oder Verwendung eines Frostwächters)
o Wasserleitungen in Kleingartenanlagen und Wochenendhäusern sorgfältig entleeren
o Boiler am Dachboden ebenfalls gegen Kälte schützen
o Wasserhähne bei entleerten Gartenleitungen geöffnet lassen, um ein Anfrieren der Dichtungen zu verhindern
o Wasserzähler öfter kontrollieren

Für alle Gebrechen der Wasserleitung, die bis zum Wasserzähler entstehen, sind die Wiener Wasserwerke zuständig. 24 Stunden am Tag kann man unter der Telefonnummer 599 59-0 Unterstützung holen.

Innenleitungen, die nach dem Wasserzähler eingefroren oder durch Frost beschädigt sind, betreffen den Hauseigentümer bzw. die Hausverwaltung. In diesem Fall stellt die Installateur-Innung einen Notdienst zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 586 37 30 kann Hilfe gefordert werden. (Schluss) bfm/kli

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Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
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