JG-NÖ: Frächterunwesen gehört Riegel vorgeschoben

LKW-Fahrer sind keine Spielbälle von Profitinteressen

St. Pölten (JG) - Mit Empörung reagiert der stellvertretende Vorsitzende der JG-NÖ und Wieselburger Gemeinderat Karl Schuhmeier auf Pläne der Frächterlobby die LKW-Fahrer alleine für die "Nachentrichtung des offenen Mautbetrages" bezahlen zu lassen. "Die Frächterlobby ist die letzten Jahre stärker und stärker geworden. Dies zu Lasten der vom Transit betroffenen Anrainern und vor allem auch auf Kosten der beschäftigten LKW-Fahrer. Dem gehört endlich ein Riegel vorgeschoben", so Schuhmeier. Schuhmeier plädiert daher für eine Änderung des Mautgesetzes dahingehend, dass nicht die betroffenen Fahrer, sondern die Frächter alleine haften. Dies wäre auch bei der Überschreitung der Lenkerzeiten sinnvoll, da viele Fahrer ihren Job gefährden, wenn sie sich weigern unter diesen Umständen zu fahren.****

Zudem plädiert Schuhmeier auch für verstärkte Kontrollen auf Transit-Ausweichrouten durch die Gemeinden. In zahlreichen Gemeinden ist die Belastung schon unerträglich. Ein vermehrter Zustrom von LKWs kann daher nicht hingenommen werden. Hier ist Landesverkehrsreferent LH Erwin Pröll aufgefordert aktiv zu werden und die Auswüchse des Transits einzudämmen", erklärt Schuhmeier abschliessend. (Schluss)alu

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