LH Sausgruber: Vorarlberg fördert solare Zukunft

Vorarlberg ist Solarregion Nummer 1

Satteins (VLK) – "Vorarlberg ist Solarregion Nummer 1," das unterstrich Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute,
Freitag, anlässlich der Spatenstichfeier zur
Betriebserweiterung der Solarbaufirma AKS DOMA in
Satteins. Durchschnittlich hat der Vorarlberger/die
Vorarlbergerin 0,46 Quadratmeter Sonnenkollektorfläche auf
dem Dach. Zum Vergleich: Der österreichische Durchschnitt
liegt bei 0,19 Quadratmeter pro Einwohner. Damit liegt das
Solarland Vorarlberg weit vor den anderen Ländern und hat
auch europaweit die Spitzenstellung inne. ****

Jährlich wird etwa das 300fache des gesamten
Energieverbrauches in Vorarlberg auf die Fläche Vorarlbergs eingestrahlt. Der Anteil an erneuerbaren Energieträgern –
ohne Wasserkraft – soll um 60 Prozent gesteigert werden. Sausgruber: "Die Solarenergienutzung ist ein ehrgeiziges
Ziel der Landesregierung, das in den letzten Jahren durch vielfältige Fördermöglichkeiten unterstützt wurde. Beispielsweise durch Förderungen für das Erzielen von Energiespareffekten bei Althaussanierungen, für die
Aufstellung von Sonnenkollektoren oder für die Errichtung
von Energieparhäusern."

Die vorausschauende Energiepolitik des Landes lässt sich
auch in Zahlen ausdrücken: Das Land Vorarlberg stellte für
die Förderung der solaren Zukunft bisher rund zehn
Millionen Euro bereit. Dadurch konnten Investitionen in der
Höhe von 40 Millionen Euro ausgelöst werden. Der größte
Teil davon kommt heimischen Betrieben zu Gute. Etwa 7.400
Anlagen wurden bis jetzt im Rahmen der Vorarlberger Solaranlagenförderung mit einer Energieproduktion von rund
35 Millionen kWh pro Jahr gefördert.

Die Nutzung von Solarenergie- bzw. erneuerbarer Energie
bringt eine Reihe von Vorteilen, sie sind ausreichend
vorhanden, stärken die regionale Wertschöpfung und
Beschäftigung, sind umweltfreundlich und mit dem Prinzip
des nachhaltigen Wirtschaftens vereinbar.
(so/ug/hechenberger,nvl)

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