Dachverband Energie-Klima bricht die Lanze für Biomasse

Kanduth: "Sinnlos, die einzelnen Ökostrom-Branchen gegeneinander auszuspielen"

Wien (PWK053) - In einer Zeitungsmeldung (Presse vom 23.Jänner) spricht E-Controller Walter Boltz der Biomasse die Umweltfreundlichkeit und Effizienz ab und fordert eine vermehrte Förderung der Kleinwasserkraft zu Lasten von Biomasse- und anderen Ökostromanlagen.

Der Präsident des Dachverbandes Energie-Klima der Wirtschaftskammer Österreich, Robert Kanduth (Fa. GreenOneTec), stellt dazu dazu fest, dass es - angesichts der enormen inländischen Wertschöpfung auch bei der Biomasse - keinen Sinn ergibt, die einzelnen Ökostrom-Branchen mit tendenziös aufbereiteten Daten gegeneinander auszuspielen.

Daher hat der Dachverband Energie-Klima bei der E.V.A. eine Studie unter dem Titel "Österreichs erneuerbare Energie" in Auftrag gegeben. Die Studie wird die rasant ansteigende Bedeutung aller Ökostromtechnologien für die heimische Wirtschaft und zur Erreichung des Kyoto-Ziels nachweisen und in das Positionspapier "Nachhaltige Energietechnik in Österreich" einfließen. Der allgemein anerkannte Experte Prof. Gerhard Faninger wird darin unter anderem eine Prognose der Marktentwickung bis 2015 abgeben, teilt Kanduth mit. (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Maschinen- und Stahlbauindustrie und Metallwarenindustrie Österreichs
Dachverband Energie-Klima
Mag. Wolfgang Ratz
Tel.: (++43-1) 0590 900-3519
http://wko.at/Presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0004