Kinderfreunde: Regierung punktet nicht mit Chaos beim Kindergeld-Bezug

Kinderfreunde machten schon bei Einführung auf Missstände aufmerksam

Wien (SK) Jede fünfte Bezieherin des Kindergeldes droht durch Rückzahlungsforderungen der Regierung in die Bredouille zu kommen. Etwa 11.000 Frauen haben ein höheres Einkommen erwirtschaftet als es die Zuverdienstgrenze von 14.600 Euro jährlich erlaubt. "Ursula Haubner versprach, dass es keine Rückforderungen geben werde. Werner Amon und ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibel schlossen sich dieser Aussage an. Finanzstaatssekretär Alfred Finz jedoch pocht auf die Einhaltung der Gesetze. Hier weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut. Schon bei der Einführung des Kindergeldes warnten wir Kinderfreunde vor der Falle, durch die Zuverdienstgrenze", zeigte sich SPÖ-Abgeordnete Gabriele Binder, Familiensprecherin der Österreichischen Kinderfreunde, am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst verärgert. ****

Laut AK sind die Zahlen, der von der Kindergeld-Rückzahlung betroffenen Frauen erschreckend hoch. Rechnet man die letzten beide Jahre zusammen sind über 80.000 Mütter von der Zurückzahlung des Kindergeldes bedroht, weil ihre Einkommen über der Zuverdienstgrenze gelegen sind.

"Die Regierung versucht, arbeitenden Müttern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Ein rasches Fallen der Zuverdienstgrenze würde bedeuten, junge Familien ernst und wichtig zu nehmen. Und wieder einmal hat sich erwiesen, dass die sogenannten Reformen dieser Bundesregierung Chaos, Unsicherheit und Verwirrung für die betroffenen Menschen bedeuten", so Binder abschließend. (Schluss) up/mp

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