Grüne NÖ - SOS Safaripark Gänserndorf!

Petrovic: "Safaripark hat nur mehr Futter für eine Woche - EVN droht Strom abzudrehen!"

St. Pölten (Grüne) - "Im Safaripark Gänserndorf herrscht dringender Handlungsbedarf! Wenn nicht innerhalb von Tagen gehandelt wird, haben die Tiere kein Futter mehr", so schildert die Klubobfrau der NÖ Grünen Madeleine Petrovic die Situation im Safaripark. Die Tierpfleger drohen mit Streik, die EVN hat angedroht den Strom am 2.2.2004 abzudrehen. Der Masseverwalter hat bisher keinen Euro erhalten. Petrovic: "Der ÖVP scheint die mediale Inszenierung zu entgleiten. Spendenaufrufe in Zeitungen sind zuwenig. Jetzt muss unverzüglich Geld nach Gänserndorf gebracht werden." Arbeitsplätze im Safaripark sind bereits verloren gegangen.

Die Grünen erneuern ihre Forderung nach einer Überbrückungshilfe für die nächsten 6 Monate seitens des Landes. Ein diesbezüglicher Antrag wurde von den Grünen gemeinsam mit der FPÖ bereits eingebracht und wurde vom zuständigen Ausschuss auf die lange Bank geschoben. Die Grünen bemühen sich weiter eine Mehrheit für die Rettung des Tierparks zu erhalten. Petrovic appelliert an die ÖVP, dem Antrag der Grünen am Dienstag im Ausschuss und am Donnerstag im Landtag zuzustimmen. Im Antrag wird die niederösterreichische Landesregierung aufgefordert, zur Rettung des Safariparks Gänserndorf rasch die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen, um kurzfristig das Leben der Tiere, aber auch die Arbeitsplätze der dort Beschäftigten zu sichern.

Nur eine sofortige Überbrückungshilfe gewährleistet, dass der Safaripark weiter geführt werden kann und die Forderungen der Zulieferer in der Region erfüllt werden können. "Der Ball liegt nun bei der Volkspartei. Die ÖVP wird auf Dauer die Diskussion um den Safaripark nicht verweigern können", so die Grüne Klubobfrau.

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