PRINZ: ZWANGSVERPFLICHTENDES ERZIEHUNGSPRINZIP - NEIN DANKE!

ÖVP-Abg. lehnt verpflichtenden Kindergartenbesuch für alle Kinder ab

Wien, 23. Jänner 2004 (ÖVP-PK) Was für die Vorsitzende der Kinderfreunde ein "nächster logischer Schritt" ist, ist für den ÖVP-Abgeordneten im Familienausschuss, Nikolaus Prinz, die "logische Fortsetzung des staatlichen Erziehungsprinzips der SPÖ, das bereits Kleinkinder von ihren Eltern weglotsen und in staatlich organisierte Erziehungsorganisationen stecken will." Ein verpflichtender Kindergartenbesuch für alle Kinder ab drei Jahren, wie dies Frau Witowetz-Müller im ORF-Interview forderte, kommt für Prinz nicht in Frage: "Eltern sind offenbar für die sozialdemokratischen Kinderfreunde die denkbar schlechtesten Erziehungsberechtigten: vom Zwangsbesuch im Kindergarten in die Ganztagsschule - Nein, Danke!" ****

"Mit ihrer Zwangsbeglückungsideologie wollen die Sozialdemokraten die Wahlfreiheit der Eltern gänzlich einschränken", kritisiert Prinz. Für den ÖVP-Abgeordneten steht jedoch fest: "Eltern wissen immer noch am besten, was für ihre Kinder das Richtige ist. Niemand - und schon gar nicht der Staat - darf Müttern und Vätern diese Entscheidungsfreiheit nehmen!" Der SPÖ-interne Aufschrei gegen den Vorschlag des SPÖ-Chefs lässt allerdings hoffen, dass diese Gusenbauer’sche Idee "bald wieder in der Mottenkiste sozialdemokratischer Vorschläge verschwindet."

Die Forderung der Vorsitzenden der Kinderfreunde, eine kostenlose Kernzeit im Kindergarten einzuführen, hält Prinz für durchaus diskussionswürdig. Es ist aber zu klären, wer dafür die Kosten übernimmt. "Ich würde an ihrer Stelle zuallererst den SPÖ-Bürgermeister von Wien, Michael Häupl, kontaktieren. Denn gerade in Wien ist der Kindergartenbesuch im Vergleich zu anderen Gemeinden und Städten sehr teuer", schloss Prinz.
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