AK-Studie ergibt: Linz ist Motor des gesamten Bundeslandes

Linz (OTS) - Linz ist der wirtschaftliche Motor unseres Bundeslandes, betonten AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer und der Linzer Bürgermeister Dr. Franz Dobusch bei der Präsentation der neuesten Regionalstatistik Linz-Stadt und Linz-Land der AK. Die Dynamik des Zentralraumes strahlt auf das gesamte Bundesland und sogar darüber hinaus aus.

Linz hat in der Entwicklung der Arbeitsmarktsituation des gesamten Bundeslandes eine alles überragende Bedeutung. Rund 42 Prozent aller unselbständig Beschäftigten Oberösterreichs arbeiten in den beiden Bezirken Linz-Stadt und Linz-Land. Die im Bundesländervergleich relativ guten Daten Oberösterreichs bei Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Einkommen hängen wesentlich mit der guten Entwicklung in Linz-Stadt und Linz-Land zusammen!

Seit Juli 1999 ist die Gesamtbeschäftigung in Linz-Land um 9,1 Prozent auf 40.757 und in Linz-Stadt um 4,9 Prozent auf 166.488 gestiegen. Im gesamten Bundesland Oberösterreich lag die Beschäftigungssteigerung mit 3,7 Prozent deutlich hinter den Linzer Bezirken zurück.

Die Arbeitslosigkeit konnte zwischen 1996 und 2001 sowohl in Linz-Stadt (-32,6 Prozent) als auch in Linz-Land (-39,4 Prozent) deutlich stärker gesenkt werden als im gesamten Bundesland (-23,5 Prozent).

Auf dem Gebiet Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Bildung sind vor allem konzentrierte Maßnahmen gegen die steigende Jugendarbeitslosigkeit sowie andererseits gegen die noch immer überdurchschnittlich hohe Altersarbeitslosigkeit notwendig. Der Integration von ausländischen Arbeitskräften muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, sowohl was Wohnen, Stadtteilentwicklung, Infrastruktur und Ausbildung betrifft.

In der industriellen und gewerblichen Entwicklung wird sich die "Arbeitsteilung" zwischen Linz-Stadt und den Umlandbezirken weiter entwickeln. Die Stadt wird vermehrt jene rund um die Produktion benötigten Dienstleistungen wie Wirtschaftsdienste, Finanzdienstleistungen, Logistik usw. anbieten und sich zur Tourismus- und Einkaufsstadt entwickeln.

Eine zentrale Rolle spielt sicherlich der Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Dazu gehört unter anderem die rasche Realisierung der City-S-Bahn. Der Bau der 4. Linzer Donaubrücke soll mit einer Streckenführung erfolgen, die den Durchzugsverkehr nicht durch Linz leitet. Und schließlich gilt es noch, die kommunalen Dienstleistungen zu sichern. Ihr gemeinnütziger Charakter mit ihren flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Angebot muss erhalten bleiben und darf nicht durch Privatisierung verloren gehen.

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