FP-Ilgenfritz: Tobinsteuer - nein Danke

Nur die "Kleinen" würden wieder die Zeche zahlen

Villach, 23.01.04, - (OTS) - "Fischlers Vorschlag zur Einführung einer EU-Steuer auf grenzüberschreitende Spekulationen (sog. Tobinsteuer) ist nicht durchführbar", kritisiert der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz. "Eine Tobinsteuer müßte international lückenlos eingeführt werden, um Steuerschlupflöcher zu verhindern. Auch das dafür benötigte Ende des Bankgeheimnisses würde auf immensen Widerstand stoßen" stellt er klar. "Die Zeche würden wieder nur die "Kleinen" zahlen, da die "Großen" mit ihren internationalen Spekulationen genug Ausweichmöglichkeiten hätten, ihre Gelder ohne diese Steuer ins Trockene zu bringen'" gibt Ilgenfritz zu bedenken. Eine EU-Steuer auf Kapitaltransfers würde überdies dem Prinzip des liberalen Zugangs zum Kapitalmarkt und damit der europäischen Wirtschaftspolitik widersprechen.

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