SP-Haider: "Taschengeld" darf nicht gestrichen werden!

Bund soll 100 Prozent des Pflegegeldes an Heime zahlen

Linz (OTS) - "Das Taschengeld darf den Bewohnern von Altenheimen, die Pflegegeld bekommen, nicht gestrichen werden!", stellt LH-Stv. Erich Haider fest. "Das ist der völlig falsche Ansatz, um die steigenden Sozialkosten in den Griff zu bekommen. Unbedingt notwendig wäre, dass der Bund nicht wie bisher nur 80 Prozent des Pflegegeldes an die Heime auszahlt, sondern 100 Prozent!", fordert der SPÖ-Landeschef.

"Wer erhöhten Pflegebedarf hat, hat zwangsläufig auch erhöhten Medikamentenbedarf. Die Heimbewohner brauchen das Taschengeld, um diese Medikamente zu kaufen. Ganz abgesehen davon, dass auch pflegebedürftige Menschen noch andere wenn auch bescheidene Bedürfnisse haben, die im Heim nicht abgedeckt werden", erklärt Haider.

ÖVP-Landesrat Stockinger will bekanntlich das Taschengeld vom Pflegegeld einbehalten. Der Bund zahlt derzeit für die pflegebedürftigen BewohnerInnen von Heimen nur 80 Prozent des Pflegegeldes, während für private Pflege 100 Prozent ausbezahlt werden. "Das ist eine eindeutige Diskriminierung der Heimträger", kritisiert Erich Haider.

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