Ein Drittel aller alpinen EU-Schutzgebiete auf Bundesforste-Flächen

200.000 ÖBf-Hektar besonders schützenswert

Wien (OTS) - Die jüngst von der EU-Kommission herausgegebene Liste aller besonders schützenswerten Berggebiete in Europa weist für Österreich 625.000 Hektar aus. Gleich mehr als 30% dieser Gebiete -rund 200.000 Hektar - sind Flächen der Österreichischen Bundesforste (ÖBf). Angesichts des Anteils der Bundesforste an der österreichischen Gesamtfläche von 10% wird dadurch die ökologische Relevanz der ÖBf-Flächenbetreuung erkennbar. "Die nachhaltige Betreuung von Naturflächen ist ein wichtiger Teil unserer Kernkompetenz" so ÖBf-Vorstand Georg Erlacher "wir verstehen diesen überdurchschnittlich hohen Anteil an ÖBf-Flächen als Auszeichnung für unsere bisherige Arbeit im Sinne der Natur."

In den von der EU-Kommission ausgewählten Alpinflächen gelten insgesamt 97 Tierarten als schutzbedürftig. Viele davon sind auf Bundesforste-Gebiet noch besonders häufig anzutreffen: Steinböcke, Braunbären, Steinadler, Bartgeier, Raufußhühner wie Auerhahn oder Birkhahn. Als Kriterium für die Schutzwürdigkeit gelten neben dem Vorkommen einzelnen Tier- und Pflanzenarten auch besondere Lebensräume wie beispielsweise Almwiesen, die auf ÖBf-Flächen besonders zahlreich sind.

Innerhalb der für Österreich genannten Einzelflächen mit einer Größe von mehr als 10.000 Hektar sind die Bundesforste stark vertreten. Herausragend große ÖBf-Flächenanteile gibt es beispielsweise im Karwendel (50.000 ha), den Hohen Tauern (22.000 ha) oder den Ötztaler Alpen (17.500 ha). Insgesamt sind 50 Prozent der Gesamtfläche der Bundesforste als Schutzgebiete ausgewiesen. (schluss)

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