Gehrer: Informationsoffensive über Nachmittagsangebote an Schulen

700.000 Info-Folder des Bildungsministeriums gehen an rund 4.400 Schulen in ganz Österreich

Wien (OTS) - "Kinder brauchen die besten Schulen und die beste Betreuung und Förderung außerhalb der Schulzeit. Das Projekt "Schule nach Maß" des Bildungsministeriums soll sicherstellen, dass bedarfsgerechte Nachmittagsangebote für Kinder geschaffen werden", sagte heute, Donnerstag, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. Über die verschiedenen Möglichkeiten der Betreuung, über Kosten, mögliche Ermäßigungen sowie Kontakt- und Auskunftsstellen wird in einem Folder des Bildungsministeriums ausführlich Auskunft erteilt. Der Info-Folder wird an insgesamt rund 4.400 Schulen in ganz Österreich verschickt und an die Eltern schulpflichtiger Kinder bei der Einschreibung in die Volksschule und beim Wechsel in die Hauptschule oder in die Unterstufe des Gymnasiums verteilt. ****

Derzeit werden rund 45.000 Kinder und Jugendliche in schulischen Nachmittagsangeboten gefördert. "Bei entsprechendem Bedarf ist ein Ausbau um rund 20 Prozent auf etwa 55.000 Nachmittagsangebote bis 2006 vorgesehen", so Gehrer.

Grundsätzlich stehen zwei Arten der Betreuung zur Verfügung. Die so genannte "verschränkte Form des Unterrichts- und Betreuungsteils". Dabei wechselten einander Lern- und Freizeiteinheiten am Nachmittag ab. Diese Variante entspreche der Ganztagsschule. Die Teilnahme an den Nachmittagsangeboten ist für alle Schülerinnen und Schüler während des ganzen Schuljahres verpflichtend.

Die zweite Variante ist die "getrennte Form des Unterrichts- und Betreuungsteils". Dabei konzentriert sich der Unterricht auf den Vormittag. Am Nachmittag wird Betreuung bei Hausübungen und Freizeitaktivitäten angeboten. Die Anmeldung dafür sei freiwillig. Die Betreuung könne auch nur an einzelnen Schultagen in Anspruch genommen werden. Diese Form der Nachmittagsbetreuung garantiere eine größtmögliche Wahlfreiheit.

An welchen Schulen Nachmittagsbetreuungen angeboten werden und welcher Art diese Betreuung ist, was dafür bezahlt werden muss sowie die Frage nach möglichen Ermäßigungen wird im Informationsfolder des Bildungsministeriums ausführlich behandelt. Darüber hinaus enthält der Folder wichtige Adressen von Kontakt- und Auskunftsstellen, die Eltern bei der Wahl der besten Nachmittagsbetreuung für ihr Kind beraten können. "Damit wollen wir sicherstellen, dass Eltern und Kinder eine für sie maßgeschneiderte Form der Ausbildung und Betreuung erhalten, ohne eine Zwangsverpflichtung in vereinheitlichten Ganztagsschulen eingehen zu müssen", sagte die Bildungsministerin.
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