Motz: Niederösterreich ist auf dem Weg nach Europa

Zusammenarbeit mit Nachbarn wird auch vom Land NÖ mit 500.000 Euro gefördert

St. Pölten (SPI) - Unter dem Projekttitel "Building a European Region" arbeiten die Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland mit den benachbarten Regionen und Städten in Tschechien, der Slowakei und Ungarn zusammen. Bereits im Jahr 2002 wurden transnationale Workshops abgehalten. Ziel des Projekts ist es, eine wettbewerbsfähige Region im Erweiterungsraum der Europäischen Region zu schaffen. "Die Erweiterung der Europäischen Region bietet für Niederösterreich enorme Chancen. Unser Bundesland rückt vom Rand der EU in ihr Herz - die gute Nachbarschaft mit den angrenzenden Regionen ist daher das Um und Auf der Erweiterung für unser Land. Sowohl wirtschaftlich wie kulturell eröffnen sich für Niederösterreich hier völlig neue Perspektiven - allerdings nur dann, wenn wir uns auch entsprechend vorbereiten", so der Europasprecher der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

Aus Mitteln des Landes Niederösterreich wurden 500.000 Euro für das Projekt, die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.580.00 Euro, bewilligt. Unter den mit dem Projekt beauftragten Stellen befindet sich unter vielen anderen auch die ECO Plus des Landes. Mit dem bis 2005 laufenden Projekt sollen Themen von gemeinsamen Interesse auf Basis der bisherigen Aktivitäten zur Positionierung der Europaregion im Rahmen eines erweiterten Europa identifiziert werden. Des weiteren sollen konzeptive Grundlagen für eine politische und verwaltungstechnische Struktur der Europaregion erarbeitet werden. Auch die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit, die die Europaregion ihren Bürgern nahe bringen soll, darf als Projektziel nicht fehlen. "Viele Menschen sind im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung unsicher. Es ist daher auch eine wichtige Aufgabe, den Menschen die Scheu vor der neuen Situation zu nehmen. Schließlich ist es erst rund 15 Jahre her, dass Niederösterreich seine Nachbarn nur durch den Eisernen Vorhang sah. Ich bin aber überzeugt, dass die Erweiterung und die gute Zusammenarbeit auf allen Gebieten, man bedenke nur die Wichtigkeit der Kooperation im Hinblick auf tragfähige Verkehrswege, für Niederösterreich weit mehr Chancen als Risiken mit sich bringt", so Mag. Motz.
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