LHStv. Pfeifenberger: Breite Unterstützung für Wirtschaftliche Schwerpunktinitiativen im Landtag

Erschließung von Thermalquellen und Ausbau des Glasfasernetzes im Finanz- und Wirtschaftsausschuss einstimmig beschlossen

Klagenfurt (LPD) - Wichtige wirtschaftliche Schwerpunktaktionen stellte heute, Donnerstag, Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger im Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Kärntner Landtages vor und erzielte dafür die Unterstützung aller vertretenen Parteien. So ging es dabei um die Erschließung des Kärntner Thermalwassers sowie den Aufbau von Glasfasernetzen für Breitbandanwendungen.

In Akkordierung mit allen drei im Landtag vertretenen Parteien sollen nunmehr die Kärntner Thermalwasser-Hoffnungsgebiete weiter erforscht werden. Auf Anregung Pfeifenbergers sollen in den nächsten Wochen alle bestehenden Studien über potentielle Thermalwasservorkommen gesammelt, mit neuen Erhebungen ergänzt sowie neu interpretiert werden. So sollen vor allem das Villacher und das Lavanttaler Becken gezielt erschlossen werden. Die daraus resultierenden Chancen und Möglichkeiten für den heimischen aufstrebenden Tourismus könnten so weiter ausgebaut werden, betonte der Wirtschaftsreferent.

Den Ausbau der Infrastruktur für Kärntens Unternehmen nannte Pfeifenberger als eines seiner wichtigsten Anliegen. Neben den Straßenprojekten und dem Ausbau des Klagenfurter Flughafens sollen nun Glasfasernetze in Kärnten massiv ausgebaut werden. "Weiße Flecken", also unter- oder schlechtversorgte Gebiete, sollen mit den optischen Netzen erschlossen werden und schnelle Anwendungen im Bereich von Video-, Audio-, Telephonie-, Internet- wie auch TV ermöglichen. Der Wirtschaftsreferent betonte, dass er mit dem zuständigen Bundesminister Hubert Gorbach bereits alle Weichen für eine Drittelfinanzierung zwischen EU, Bund und Land Kärnten gestellt habe. Auf Initiative Pfeifenbergers soll nun der Geschäftsführer der Grundstücks- und Infrastruktur Besitz AG (GIG), Peter Schark, mit den in Kärnten relevanten Unternehmen sowie der Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde ein Ausbaukonzept für Kärntens Glasfasernetze erstellen. Dabei sollen die Gemeinden über den Gemeindebund eng eingebunden werden, so Pfeifenberger. Initiativen wie E-Government können so für alle Bürger effektiv ermöglicht werden.

Mit gut funktionierenden Breitbandanwendungen via Glasfasernetze könne auch die Philosophie "Arbeiten und leben, dort, wo andere Urlaub machen" noch besser umgesetzt werden, meinte Pfeifenberger. Die aktuellen Studien zeigten, dass wissensbasierte Wirtschaftszweige stark an Bedeutung gewinnen. Pfeifenberger erwähnte am Rande des Landtag-Ausschusses, dass in den letzten fünf Jahren die Zahl der Beschäftigten im Technologiesektor jährlich um mehr als 2,4 Prozent von 12.401 auf 14.191 Beschäftigte ausgeweitet werden konnte. Kärnten habe somit weit höhere Wachstumsraten als Österreich zu verzeichnen, wo lediglich 1,3 Prozent jährlicher Zuwachs erreicht wurde.

Der Wirtschaftsreferent betonte weiters, dass vor allem im Bereich der wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungen wie Forschung und Entwicklung, Datenverarbeitung- und Datenbanken etc. ein starker Beschäftigungszuwachs festgestellt werden könne. In Kärnten sei die Beschäftigung in diesem Bereich um über 1.245 Arbeitsplätze gestiegen. Die heute einstimmig im Landtag beschlossene Initiative belege das gemeinsame Vorgehen, so Pfeifenberger. (Schluss)

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