Bures: BMF agiert im Stile eines totalitären Propagandaministeriums

Inakzeptable Polemik Winklers auf Steuerzahlerkosten

Wien (SK) "Angesichts der wiederholten Polemiken und Propagandaaussendungen der Pressestelle des Finanzministeriums stellt sich die Frage, wie lange derartige Pamphlete noch auf Steuerzahlerkosten die Öffentlichkeit malträtieren dürfen", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures scharf, "Vor allem, dass Grassers Kabinettschef Matthias Winkler im Pressedienst des BMF gegen gewählte Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat niveaulos darauf los agitieren darf, ist vollkommen unhaltbar". ****

Winkler, gegen den seitens der Staatsanwaltschaft Vorerhebungen eingeleitet wurden, sollte im übrigen auch nicht den Mund zu voll nehmen. Er wird sicherlich noch genügend Zeit und Gelegenheit erhalten, die Machenschaften seines Vereines gegenüber der österreichischen Justiz in aller Ausführlichkeit darzulegen. "Jedenfalls geht es nicht an, dass auf Steuerzahlerkosten das Grasser-Ressort im Stile totalitärer Propagandaministerien gegen die demokratische Opposition zu Felde zieht. Hier wird eine bezeichnende bananen-republikanische Mentalität des Kabinetts Grasser leider mehr als deutlich", schloss Bures. (Schluss) hs/mm

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