Startschuss für das Jahr der Erziehung durch Sport

Gehrer betont die Bedeutung des Schulsports in Österreich

Wien (OTS) "Sport ist ein wichtiger Bestandteil der gesamthaften Persönlichkeitsbildung und nimmt deshalb an Österreichs Schulen einen hohen Stellenwert ein", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der Auftaktveranstaltung zum "Europäischen Jahr der Erziehung durch Sport".****

Sport dient in erster Linie der persönlichen Fitness und Leistungssteigerung. Darüber hinaus werden bei der Sportausübung Fähigkeiten trainiert, die als Schlüsselkompetenzen in unserer Gesellschaft und in der weiteren beruflichen Laufbahn gelten. Diese Fähigkeiten sind Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit, aber auch Teamfähigkeit und Fairness gegenüber anderen.

Die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2003" zeigt auf, dass Österreich hinsichtlich des Anteils von Bewegung und Sport am Gesamtunterricht in der Altersgruppe der 9- bis 11-Jährigen auf dem hervorragenden zweiten Platz innerhalb aller OECD-Staaten liegt. In der Altersgruppe der 12- bis 14-Jährigen liegt Österreich zusammen mit Frankreich sogar auf Platz 1.

"Besonders erfreulich ist die große Bandbreite der Sportarten, die an den Schulen trainiert wird. Sie reicht von Badminton über die Ballsportarten bis hin zum Orientierungslauf, Leichtathletik, Schwimmen und den Schisportarten", erklärte Gehrer. Spezielle Ausbildungsschwerpunkte setzen die Schulen für Leistungssportler. An den Handelsschulen für Leistungssportler werden 25 verschiedene Sportarten unterrichtet, an den Oberstufenrealgymnasien für Leistungssportler sind es sogar rund 40 Sportarten.

Gehrer hob in diesem Zusammenhang besonders die Leistungen der Bewegungserzieher an Österreichs Schulen hervor und dankte ihnen für ihren Einsatz. "Das Engagement der Sportlehrerinnen und -lehrer bildet die Grundlage für den Erfolg der ‚Sportnation Österreich'."

Das Bildungsministerium hat die Federführung für das "Österreichische Nationale Netzwerk zum Jahr der Erziehung durch Sport" (ÖNNES 2004), dem auch das Staatssekretariat für Sport, das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen sowie das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen angehören. Weitere Partner sind der Fonds Gesundes Österreich, die Österreichische Bundes-Sportorgansiation, das Österreichische Olympische Comité, die Österreichische Sporthilfe sowie der ORF. Dieses Netzwerk hat einen Aktionsplan ausgearbeitet, für dessen Umsetzung die Bundesregierung 400.000,- Euro zur Verfügung stellt. Nähere Informationen über die Zielsetzungen und die geplanten Projekte sind über http://www.y2004.at abrufbar.

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