Industrie: Platz 3 in Europa bestätigt Reformkurs - EU-Erweiterung bringt neue Dynamik

IV-GS Fritz: Regierung ist auf richtigem Weg: Österreich ist mit Reformen erfolgreich. Neue Belastungen für energieintensive Industrie wären kontraproduktiv.

Wien (OTS) - (PdI) Im neuen Synthesebericht der EU-Kommission
liegt Österreich auf dem hervorragenden 3. Platz, im Vorjahr war Österreich (nach anderer Berechnungsmethode) noch auf dem 7. Platz gelegen. Der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Dkfm. Lorenz Fritz, erklärte dazu: "Die Bundesregierung wird durch dieses erfreuliche Ergebnis im Ranking bestärkt, die Lissabonstrategie ernst zu nehmen und sich weiterhin ambitionierte Ziele zu setzen. Der im Vorjahr eingeschlagene Reformkurs wird von der Kommission sehr gewürdigt, Österreich zählt zu den fortschrittlichen Staaten bei der Umsetzung der Lissabonstrategie."

Auch Österreichs Nachbarn schneiden sehr gut ab -Wettbewerbsfähigkeit und Standortwettbewerb steigen

Heuer umfasst der Synthesebericht der Kommission erstmals auch die zehn Beitrittsländer. Die Erweiterung wird die Dynamik in Europa enorm erhöhen. Alle Nachbarstaaten, die auch Beitrittsländer sind, schneiden im aktuellen Ranking sehr gut ab, so liegt zum Tschechien am 9. Platz und damit noch vor Deutschland! "Österreich darf sich jetzt keinesfalls ausruhen, sondern muss aktiv den eingeschlagenen Reformweg weitergehen, denn der Standortwettbewerb mit unseren neuen EU-Nachbarländern wird sich verschärfen", betonte Fritz. Eine genaue Analyse zeigt nämlich: Derzeit fehlt Österreich - noch - das Potenzial für Wachstum. Österreich liegt beim aktuellen Ranking bezüglich Wohlstand (BIP/Kopf) am 4. Platz, bei den wachstumserzeugenden Zukunftsfaktoren wie z.B. bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (7. Platz), dem Bildungsniveau (8. Platz) und der Arbeitsproduktivität (8. Platz) jedoch darunter! "Allerdings haben sich die von uns erwarteten positiven Auswirkungen der Steuerreform 2005 im Ranking natürlich noch nicht ausgewirkt", relativierte Fritz.

Staats-, Gesundheits- und Pensionsreform mutig umsetzen -Belastungsstopp für energieintensive Industrie!

Der Reform- und Modernisierungskurs müsse beibehalten werden, ist Fritz überzeugt: "Die Unternehmen dürfen nach dem zukunftsgerichteten Entlastungsschritt nicht durch die Hintertüre mit Klimaschutz/Emissionshandel, Energiesteuer und Ökostrom neu belastet werden. Dies würde den positiven Effekt der bisherigen Maßnahmen wieder zunichte machen. Ebenso müssen die Strukturreformen (Österreich-Konvent, Verwaltungsreform, Gesundheitsreform, Pensionsharmonisierung etc.) mutig und entschlossen fortgeführt werden, um (noch) mehr in die Zukunft investieren zu können."

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