Tauschitz: Haider missbraucht Volksschule für Parteiauftritt

Striktes VP-Nein zum Wahlkampf am Schulgelände

Klagenfurt (ÖVP) - Scharfe Kritik an der Wahlkampfführung der FPÖ und des Landeshauptmannes übt der Jugendkandidat der Kärntner Volkspartei, Stephan Tauschitz. Haider besuchte heute in Begleitung freiheitlicher Funktionäre die Volksschulen 1 und 2 in Spittal. Der Besuch mutierte jedoch sehr bald zu einem freiheitlichen Wahlkampfauftritt. So ließ Haider an die Volksschulkinder Bären und andere Werbegeschenke verteilen. "Ein wahlkämpfender Landeshauptmann hat an den Schulen absolut nichts verloren. Dass Haider eine Volksschule für Wahlkampfzwecke missbraucht ist untragbar", betont Tauschitz.

Die Kärntner Volkspartei sei gegen jegliche Form des Wahlkampfes in und an den Kärntner Schulen. "Wo kommen wir hin, wenn nicht einmal mehr Volksschulkinder vor der Wahlkampfmaschinerie des Landeshauptmannes sicher sein können?", fragt Tauschitz.

Die Aktion des Landeshauptmannes mache deutlich, was vom Fairness-Übereinkommen der Kärntner FPÖ in Wirklichkeit zu halten sei. "Der heutige Vorfall zeigt deutlich, dass dieses Übereinkommen das Papier nicht wert ist, auf dem es steht", kritisiert der Jugendkandidat. "Wenn die FPÖ auf Fairness setzen will, so schlage ich vor, dass sie ihren Wahlkampf hinkünftig nicht mehr an und in den Schulen führt", so Tauschitz.

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
Kommunikationsleitung
<mailto:kommunikation@oevpkaernten.or.at>
Tel +43 (0)463 5862 14
Fax +43 (0)463 5862 17

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0001