VP-Pfeiffer: Politische Verantwortung für Lainz wird immer klarer

Keine Führungsverantwortung in der Hierarchie

Wien (VP-Klub): "Es gibt kein Qualitätsmanagement im KAV, das diesen Namen verdient, es gibt keine Kontrolle des Beschwerdemanagements und damit auch keine Alarmsignale für die KAV-Führung. Und es gibt keine durchgehende Kontrolle des Führungsverhaltens der einzelnen Hierarchieebenen. Das sind Missstände, die politisch von Stadträtin Pittermann zu verantworten sind und nicht nur ein Versagen einer kleinen Stationsschwester", so VP-Wien Gemeinderat Gerhard Pfeiffer zum Ergebnis des heutigen Verhandlungstages der Untersuchungskommission über Mängel in Pflegeheimen anlässlich der Einvernahme von Mag. Schwarz, des Leiters der internen Revision des KAV.

Alle diese Missstände seien nur darauf zurückzuführen, dass die politische und sachliche Kontrolle der Unternehmung KAV von der zuständigen Stadträtin nicht zielführend umgesetzt wurde. Teils weil es an Einsicht, teils aber auch an Führungskönnen mangelte. Nach eigener Angabe sei ja das Verhältnis der Frau Stadträtin zu ihren Beamten auffällig und die "potemkinschen Dörfer", die man ihr angeblich vormachen konnte, sprechen auch nicht für sachlichen Durchblick.

Pfeiffer: "Nunmehr wird immer klarer, dass es sich eindeutig um Systemmängel handelt und die politische Verantwortung für die Missstände bei der SP-Stadtverwaltung liegt. Stadträtin Pittermann ist eines der vielen Rädchen dieses fehlerhaften Systems, das durch Schweigen zu Missständen, Gesundbeten anstelle von mutiger Inangriffnahme von Problemen und Aufsplitterung von Verantwortung bis zur Unkenntlichkeit des Verantwortungsträgers gekennzeichnet ist. Diese Probleme sind in vielen Bereichen unserer - von einer SPÖ-Allmacht regierten - Stadt zu finden. Dort, wo es um kranke, alte oder hilflose Mensche geht, ist es besonders schlimm. Eine Änderung hin zur Verantwortung und Menschlichkeit wird es nur durch ein Brechen der absoluten sozialistischen Herrschaft in Wien geben."

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