Landauer begrüßt neues Heimgesetz als "Jahrhundertwerk"

Wien (OTS) - Die Wiener FPÖ-Stadträtin Karin Landauer bezeichnete im Rahmen eines Mediengespräches zusammen mit der FPÖ-Generalsekretärin NR Dr. Magda Bleckmann am Donnerstag das mit 1. Juli 2004 in Kraft tretende neue Heimaufenthaltsgesetz als "Jahrhundertwerk", welches die "Menschenwürde und die Ethik des Einzelnen abzusichern helfe." Die am 28. Jänner dem Nationalrat zur Abstimmung vorliegende Gesetzesmaterie, die im wesentlichen zwei Gesetze - das Heim-Vertragsgesetz und das Heim-Aufenthaltsgesetz -umfasst, bringe vor allem den Heimbewohnern wesentlich mehr Rechtssicherheit und Freiheiten.

Wesentliche Punkte dabei sind die Gebührenfreiheit des Vertrages zwischen Bewohner und Heim, eine neue umfassende Informationspflicht seitens des Heimbetreibers, schriftliche Verträge, eine Obergrenze im Kautionsbereich von 400 Euro und die Vorab-Nennung einer Vertrauensperson. Hinsichtlich Wien hielt Landauer fest, dass auch das beste Gesetz ohne entsprechende finanzielle Dotierung vor allem im Pflegebereich in seinen Auswirkungen begrenzt bleiben müsse. Konkret meinte sie, dass in Wien mindestens 2.000 ausgebildete Pflegepersonen sowohl in den Heimen wie auch bei der Betreuung zu Hause fehlen würden.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ,
Tel.: 4000/81 794, Internet: http://www.fpoe-wien.at/
(Schluss) hch

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Hans-Christian Heintschel
Tel.: 4000/81 082
hch@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0015