AK-Analyse: Wohnungsmieten waren Inflationstreiber

Wohnungsmieten stiegen viel stärker als Inflationsrate

Wien (AK) - Die AK hat die Daten der Statistik Austria zum Verbraucherpreisindex 2003 analysiert. Das Ergebnis zeigt:
Wohnungsmieten zählten zu den Preistreibern des Jahres 2003. Die Wohnungsmieten stiegen überdurchschnittlich und erhöhten sich mit 4,3 Prozent dreimal so stark wie der Verbraucherpreisindex mit 1,3 Prozent. Hätte es bei den Mieten nicht diese überdurchschnittliche Steigerung gegeben, wäre die Inflation 2003 nur bei rund 1,1 Prozent gelegen.

Die Hauptgruppe "Wohnen, Wasser,Energie" ist um 1,3 Prozent gestiegen. Diese Steigerung setzt sich aber aus sehr gegenläufigen Effekten zusammen. Während die Preissteigerungen bei den Eigentumswohnungen nur 0,3 Prozent betrugen, sind die Mieten im Gegensatz dazu mit 4,3 Prozent weit überdurchschnittlich gestiegen. Diese starke Steigerung der Mieten bedeutet vor allem im Hinblick auf die rund 1,4 Millionen Haushalte, die in Mietwohnungen leben, eine beachtliche Reduktion der Kaufkraft. Im Gegensatz dazu ist die geringe Steigerung bei Eigentumswohnungen nur für rund 366.000 Haushalte relevant.

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