Tullner "Rosenheim" in neuen Händen

Prokop: "Rosenheim" dank Direktor Kellner Kommunikationszentrum

St. Pölten (NLK) - Im Beisein von Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop wurde gestern im "Rosenheim" in Tulln eine Feierstunde abgehalten. Grund dafür war der Wechsel des Heimleiters: Statt Direktor Anton Kellner, der dem Heim während der vergangenen sieben Jahre vorstand, wird das "Rosenheim" künftig von Direktor Anton Dutter geleitet.

Anton Kellner habe seit 1981 sämtliche Pflegeheime Niederösterreichs kennen gelernt und sei 1996, in einer "gar nicht so einfachen Phase", in der das Schlagwort "Öffnung der Heime" lautete, Heimleiter in Tulln geworden. Kellner habe Verantwortung nie gescheut und durch seine Arbeit viel Positives bewirkt. Das "Rosenheim" sei unter ihm zu einem herzeigbaren und immer offenen Kommunikationszentrum geworden, so Prokop.

Für Kellners Nachfolger, den aus dem Krankenhaus-Bereich kommenden Direktor Anton Dutter, gebe es im "Rosenheim" noch viel zu tun. "Nach Errichtung des derzeit noch im Bau befindlichen ‚Leopoldsheim' wird diese Einrichtung hier in Tulln ein besonderes Heim in Niederösterreich und hoffentlich ein Vorzeigemodell für ganz Österreich sein", sagte Prokop.

Anton Dutter trat 1976 in den Landesdienst ein und war seitdem in der Nervenklinik Maria Gugging beschäftigt. Während der letzten 16 Jahre war er dort stellvertretender kaufmännischer Direktor. Anton Kellner wird künftig als Generaldirektor für Ost-Österreich bei der Kliniken- und Heimbetriebsgesellschaft "SeneCura" mit Sitz in Wien tätig sein.

Beim heutigen "Rosenheim" handelt es sich um das frühere Landes-Pensionisten- und Pflegeheim Tulln. Der rund 15 Millionen Euro teure Um- und Ausbau desselben war im Frühjahr 2002 in Angriff genommen worden. Die Gleichenfeier fand nach nur siebenmonatiger Bauzeit statt. Seitdem gibt es in dem Heim nur noch Ein- und Zweibettzimmer, alle wohnlich eingerichteten Zimmer verfügen über ein eigenes Bad und WC. Viel Glas sorgt für eine helle und freundliche Atmosphäre. Bis Ende des laufenden Jahres wird noch der Altbau saniert. Nach der Fertigstellung werden insgesamt 210 Betten zur Verfügung stehen.

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