FP-Ilgenfritz: Hier verbieten - dort fördern: das geht nicht

Tabakförderung untergräbt Glaubwürdigkeit der EU-Anti-Raucher-Pläne

Villach (OTS) - Angesichts der neuesten Anti-Raucher-Pläne der Europäischen Union fordert der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz ein sofortiges Ende der EU-Förderungen für Tabakanbau. "Wenn Konsum und Werbung für ein Produkt einerseits eingeschränkt bzw. untersagt werden soll, die Erzeugung (Anbau der Tabakpflanze) aber andererseits sogar mit über 9 Mio. Euro gefördert wird, verliert die EU an Glaubwürdigkeit", kritisiert Ilgenfritz.

Natürlich ist Ilgenfritz dafür, den Tabakkonsum zu reduzieren - nur sieht er auch Probleme bei der Umsetzung von Antirauchergesetzen nach streng amerikanischem Vorbild. Dort wird nämlich seit Einführung der Rauchverbote nicht mehr in den Lokalen, sondern vor den Türen der Bars und Restaurants und bevorzugt in den eigenen vier Wänden ‚gequalmt'. Dies hat zur Folge, dass der Umsatz der New Yorker Gastronomie bereits um ein Drittel gesunken ist", gibt Ilgenfritz zu bedenken.
Auch in Frankreich gibt es Schwierigkeiten mit dem Rauchverbot. Hier zögern beispielsweise vermehrt Exekutivbeamte, Personen wegen der Nichteinhaltung dieses Verbotes abzustrafen, da viele von ihnen selbst Raucher sind.

Das wichtigste im Moment aber - so ist Ilgenfritz überzeugt - sollte die permanente Durchführung von Anti-Raucher-Kampagnen sein. "Nicht nur Jugendliche, sondern Kinder ab 10 sollten über die Gefahr des Tabakkonsums aufgeklärt werden. Es ist erschreckend, dass bereits jeder sechste Zwölfjährige raucht", zeigt sich Ilgenfritz über den neuesten Trend besorgt. Dies müsse wirksam bekämpft werden, die Gesundheit unserer Kinder liegt uns am Herzen.

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