Grüne/Alsergrund: Erfolg für BürgerInnenbeteiligung in der Servitengasse

Die Servitengasse soll zu einer echten Wohnstraße werden.

Wien (Grüne) - Die Situation ist in der als Wohnstrasse gewidmeten Servitengasse schon lange unhaltbar. Durchzugsverkehr und Autos mit zum Teil stark überhöhter Geschwindigkeit haben von der Wohnstraße nicht viel mehr übergelassen als die dazugehörigen Straßenschilder, kritisieren die Grünen Alsergrund.

Im Rahmen der Agenda 21 setzte sich engagierte BürgerInnen mit der Situation der Servitengasse auseinander. Auf Initiative der Alsergrunder Grünen wurde darauf hin eine BürgerInnenbefragung durchgeführt, die neben einer sehr hohen Akzeptanz für eine FußgängerInnenzone klar machte, dass eine Veränderung der derzeitigen Situation von der überwiegenden Mehrheit der betroffenen Bevölkerung gewünscht war.

Aufgrund des Ergebnisses der sehr umfangreichen Befragung hat die Agenda 21 am Dienstag in der Verkehrskommission des 9. Bezirkes ihr Konzept präsentiert, das im wesentlichen die Umdrehung der Einbahn in der Servitengasse vorsieht. Dadurch erwarten sich die Experten eine Reduktion des Verkehrs in der Wohnstraße um mehr als die Hälfte und eine deutliche Verringerung der Geschwindigkeit, vor allem im sensiblen Bereich des Platzes um die Servitenkirche. Dieser Lösung, die zunächst als Pilotprojekt auf ein halbes Jahr angelegt ist, haben die Alsergrunder Grünen zugestimmt.

Als nächster Schritt wird von den Grünen jetzt ein Gesamtverkehrskonzept gefordert, das die umliegenden Straßen in eine Verbesserung der Verkehrssituation einbezieht. Außerdem soll die Servitengasse so gestaltet werden, dass sie auch in ihrem Charakter einer echten Wohnstraße entspricht. Wichtig war den Grünen aber vor allem, dass die Ideen der Bürgerinnen und Bürger nicht für den Papierkorb produziert sondern umgesetzt werden.

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