Neue Studie informiert "Zur Lebenslage der Frau und Familie in Kärnten 1960 - 2000"

Autor ist Dr. Franz Nöstlinger (Landesstelle für Statistik) -Näheres unter Tel. 050 536/22847 oder 22842

Klagenfurt (LPD) - Eine wissenschaftliche Publikation zum Thema
"Zur Lebenslage der Frau in Familie in Kärnten 1960 - 2000" wurde von von Dr. Franz Nöstlinger von der Landesstelle für Statistik fertiggestellt. Ziel der Studie war es, die Lebenssituation der Frau und Familie anhand des statistischen Datenmaterials darzustellen und die Veränderungen aufzuzeigen, die in den letzten Jahrzehnten im Zugang zum Bildungssystem, zum Erwerbsarbeitsmarkt und bei der Entwicklung der Lebensformen ("Pluralisierung") eingetreten sind.

Die ständig wachsende Bildungs- und Erwerbsbeteilung der Frauen, der Geburtenrückgang und die geringere Heiratshäufigkeit zeigen nämlich, dass Frauen zunehmend an einer eigenständigen, von der Eheversorgung unabhängigen Lebensplanung Interesse zeigen und nicht mehr länger bereit sind, familiäre Bindungen mit ökonomischer Abhängigkeit und beruflicher Benachteiligung zu erkaufen. Neben den in den letzten Jahrzehnten erzielten Fortschritten werden aber auch die Benachteiligungen aufgezeigt, die Frauen aufgrund ihrer Geschlechtzugehörigkeit und Familienbindung auch heute noch in Kauf zu nehmen haben (z.B. geschlechtsspezifische Segregation im Bildungsbereich und am Arbeitmarkt, niedrigere Einkommen und Pensionen).

Im Anschluss an die einzelnen Themenschwerpunkte werden in der Studie auch immer wieder Vorschläge zur Beseitigung vorhandener Benachteilungen, d.h. zur Herstellung von Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit gemacht. Näheres zur Studie ist in der Landesstelle für Statistik unter der Rufnummer 050 536/22847 oder 050 536/22842 zu erfahren.
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