Einigung bei KV-Verhandlungen der privaten Autobusbetriebe: KV-Löhne steigen um 1,9 Prozent

Fachverbandsobmann Molzer: "Gerade noch vertretbares Ergebnis in einer für die Branche wirtschaftlich angespannten Zeit"

Wien (PWK046) - Der Fachverband der Autobusunternehmungen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) konnte die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) mit einer linearen 1,9 Prozent Erhöhung der KV-Löhne und Zulagen (ohne Berücksichtigung der Rundung der 3. Kommastelle) erfolgreich abschließen. Die übrigen Zulagen, die Spesenvergütung im Linienverkehr, die Spesenvergütung für das Ausland sowie die Nächtigungsgebühr werden ebenfalls in diesem Ausmaß erhöht. Der Stundensatz für die Spesenvergütung im Gelegenheitsverkehr wird auf 1,4 Euro (neues Taggeld somit 16,80 Euro) angehoben. Die neuen KV-Löhne treten rückwirkend mit 1.1.2004 in Kraft.

Fachverbandsobmann Karl Molzer stellt zu diesem Verhandlungsergebnis fest, dass der KV-Abschluss für die Busbranche gerade noch vertretbar sei. Mit diesem Abschluss wurde die bisherige Verhandlungskultur in einer für die Branche wirtschaftlich angespannten Zeit (Road-Pricing für Busse seit 1.1.2004, EU-Erweiterung ohne Übergangsfristen mit 1.5.2004) erfolgreich fortgesetzt und bewiesen, dass die Sozialpartnerschaft auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen funktioniert. (JR)

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