Co Operate-Call 1: Rieder überreicht Preise an Sieger

3,2 Mio. Euro für innovative "Kooperationsprojekte" zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Wien (OTS) - Am Mittwochabend überreichten Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder, WKW-Präsident Walter Nettig und WWFF-Geschäftsführer Dr. Bernd Riessland den Siegern des Co Operate-Call Vienna 2003 ihre Preise. 39 Wiener Unternehmen haben 41 Projekte eingereicht, 14 davon werden von der Stadt im Rahmen der Technologieoffensive "wiennovation" finanziell unterstützt. Das Preisgeld wurde aufgrund der Vielzahl der ausgezeichneten Projekte von 2 auf 3,2 Millionen Euro aufgestockt. Gegenstand des Calls waren Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Wiener Firmen, die - so die Voraussetzung zur Teilnahme - in Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Einrichtung geschehen.

o Platz 1 ging an die Firma Digital Mankind GmbH mit dem Projekt "Software zur Simulation von nichtsprachlichem menschlichen Verhalten. o Platz 2 erreichte das Projekt "Semantic Web Fred" der Firma Net Dynamics GmbH. o Platz 3 ging an die Firma Geoexpert mit dem Projekt " Entwicklung eines GIS-integrierten Modells zur Simulation von Murgängen".

Im Rahmen des Calls Co Operate Vienna 2003 wurden ausschließlich Projekte gefördert, die von Wiener Unternehmen gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden. Besonderes Augenmerk wurde bei der Begutachtung auf die Neuheit, Qualität und Intensität der Kooperationen gelegt.****

"Co Operation" zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Wien ist eines der bedeutendsten Wissenszentren Europas. Um Wissen auch ökonomisch umsetzen zu können, bedarf es des Transfers dieses Wissens von den Forschungseinrichtungen zu den Wiener Unternehmen.

Die öffentliche Förderung solcher Projekte soll ein Motor für eine verstärkte Kooperation zwischen der Wiener Wirtschaft und der Wissenschaft sein, die auch in langfristige Kooperationen münden soll. Entscheidend für die Teilnahme an Co Operate Vienna 2003 war, dass betriebliche F&E-Projekte in neuer, qualitätsvoller und intensiver Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen durchgeführt werden. Dabei müssen auch die Unternehmen selbst bedeutende Anteile der Forschungs- und Entwicklungsleistungen erbringen. Antragsteller und Förderempfänger muss ein Wiener Unternehmen sein.

Erfolgreiche Technologieoffensive "wiennovation": Bisher 6 Calls mit einem Fördervolumen von 12,5 Mio. Euro

Im Rahmen der Wiener Technologieoffensive wiennovation wurden bisher 6 Calls durchgeführt. Insgesamt hat die Stadt Wien 12,5 Millionen Euro für die sechs Calls 2002/2003 investiert. Für 2004 sind vier weitere Calls mit einem Fördervolumen von 10 Millionen Euro geplant.

Bisher durchgeführte Calls:

o Call Life Science 2002 o Calls Creative Industries 2002 o Informations- und Kommunikationstechnologien Vienna 2003 o Co Operate Vienna 2003 o Creative Industries - Multimedia Vienna 2003 o Rationelle Energienutzung Wien 2003

Wiener Wirtschaftsförderungsfonds / Zentrum für Innovation und Technologie

Der Call Co Operate Vienna 2003 wurde von der Technologieagentur der Stadt Wien, des Zentrums für Innovation und Technologie GmbH -ZIT, im Auftrag des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds entwickelt und durchgeführt und ist Teil der Wiener Technologieoffensive wiennovation.

Co Operate Vienna ist eine Ausschreibung im Rahmen eines EU-notifizierten Programms zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die von Wiener Unternehmen durchgeführt werden. Beim Call Co Operate Vienna 2003 konnten F&E-Projekte aus allen Technologiefeldern eingereicht werden. Voraussetzung für eine Förderung war bei diesem Call eine Kooperation mit einer wissenschaftlichen Einrichtung.

Voraussetzung zur Teilnahme

Die eingereichten Projekte mussten folgende Kriterien erfüllen:
in Wien durchgeführt, bedeutender Anteil des Unternehmens an den geplanten F&E-Tätigkeiten, neue, qualitätsvolle und intensive F&E-Kooperation mit (einer) wissenschaftlichen Einrichtung(en), Produkt- und Verfahrensinnovationen als Ziel klarer ökonomische Verwertungsorientierung

Mehr als 3 Millionen Euro für innovative Unternehmen

Der Call war ursprünglich mit einem Budget von 2 Millionen Euro dotiert, einzelne Projekte können bis zu einer Höhe von 500.000 Euro gefördert werden. Wegen der hohen Qualität der eingereichten Projekte wurde - auf Empfehlung der Jury - beschlossen, die Budgetmittel für diesen Call auf 3,2 Millionen Euro zu erhöhen. Das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen beträgt insgesamt 9,2 Millionen Euro, bei der Realisierung der Projekte werden 72 zusätzliche, hochqualitative Arbeitsplätze generiert.

Insgesamt haben 39 Wiener Unternehmen 41 Projekte eingereicht, die von einer internationalen Expertenjury (siehe unten) begutachtet und bewertet wurden. Dadurch konnten nunmehr 14 exzellente Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Wiener Unternehmen und ihren Kooperationspartnern gefördert werden.

Neben den Forschungszuschüssen zur Umsetzung der ausgewählten Projekte werden für die drei besten Projekte Preisgelder in der Höhe von 15.000 Euro für den ersten, 10.000 Euro für den zweiten und 5.000 Euro für den dritten Platz an die antragstellenden Unternehmen vergeben. Für die wissenschaftlichen Partner wurden zusätzlich Preisgelder in gleicher Höhe zur Verfügung gestellt.

Stärkefelder in Wien: Biotechnologie, IKT und Creative Industries

Die bisherige Schwerpunktsetzung der Wiener Technologiepolitik auf Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Biotechnologie und Creative Industries hat sich als richtig erwiesen. (Schluss) mmr

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