Weiter strenge Kontrollen im Gentechnik-Bereich

Informationsveranstaltung im Landwirtschafts- und Umweltausschuss des Landtages

Bregenz (VLK) – Im Interesse der heimischen Bauern und um
den Konsumenten Sicherheit zu geben sind weiterhin strenge Kontrollen im Hinblick auf gentechnische Behandlung
angebracht. Futtermittel und Saatgut müssen sowohl auf
Seite der Vertreiber als auch der Landwirte kontrolliert
werden. Das betonte Agrarlandesrat Erich Schwärzler heute, Mittwoch, im Rahmen einer Informationsveranstaltung im
Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss des Landtages, bei der
die Abgeordneten mit Fachleuten des Bundes und des Landes
über offene Fragen zum Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen diskutierten. ****

Mit ihren jüngsten Bestimmungen hat die EU die
Voraussetzung für die Einführung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in die europäische Landwirtschaft
geschaffen.

Landesrat Schwärzler: "Die Experten bestätigen, dass das Aussetzen und Aussäen gentechnischer Organismen in der
Natur im Vorarlberger Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung derzeit ausreichend geregelt ist.
Nun geht es um die Umsetzung der Freisetzungs-Richtlinie
und das Treffen ergänzender Maßnahmen zur Verordnung über
die Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Organismen und Lebens- sowie Futtermitteln."

Durch die Neuregelung in der Kennzeichnung der Produkte
wurde für den Konsumenten Sicherheit geschaffen, da Gen-Veränderungen klar gekennzeichnet werden müssen.

Die Fragen, wie gentechnisch veränderter, Bio- und konventioneller Landbau nebeneinander existieren können und
wer die Haftung im Gentechnik-Bereich zu tragen hat, sollen
auf Bundesebene geregelt werden. Die Vorarbeit zu einer
solchen Regelung könnte in der bundesweiten Arbeitsgruppe "Gentechnik in der Landwirtschaft" geleistet werden.
Vorarlberg ist in diesem Gremium durch Günter Osl von der Landwirtschaftsabteilung des Landes vertreten.
(gw,nvl)

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