NAbg. Ing. Klaus Auer: Friesacher Bundesstraße wird zur LKW-Ausweichroute

Kritik an Haltung des Verkehrsreferenten zur Doppelmaut

Klagenfurt (ÖVP) - "Verkehrslandesrat Dörfler sieht nun, in welches Schlamassel er durch seine eigene Verkehrspolitik gerät", kritisierte heute der Kärntner VP-Abgeordnete zur jüngsten Entwicklung im Lkw-Verkehr. Mit der Einführung des Road-Pricings verlagere sich ein Teil des Schwerverkehrs nämlich weg von den sicheren Autobahnen auf die äußerst gefährliche Friesacher Bundesstraße, unterstrich Auer.

"Hätten LR Dörfler und LH Haider gemeinsam mit der Kärntner Wirtschaft und den übrigen Landes- und Bundesabgeordneten vehement die Abschaffung der Sondermaut auf der Tauernautobahn gefordert, dann würde so etwas jetzt nicht passieren", wies Auer auf den Zustand hin, dass die Doppelmaut vielen Frächtern einfach zu teuer sei.

NAbg. Auer habe bereits im November auf diese mögliche Entwicklung hingewiesen, nachdem sich Pfeifenberger und Haider nicht mehr für die Abschaffung der Doppelmaut eingesetzt haben. "Die schrecklichen Unfälle entlang der Friesacher Bundesstraße zeigen, dass diese Straße den erhöhten Schwerverkehr nicht mehr verträgt", betonte Auer und forderte den Verkehrsreferenten und den Landeshauptmann zu raschem Handeln auf.

"Mit der Abschaffung der teuren Doppelmaut, die jetzt auch von der EU kritisiert wurde, könnte die gefährliche Friesacher Bundesstraße wieder entlastet und ihr dringend notwendiger Ausbau sofort in Angriff genommen werden", so Klaus Auer abschließend.

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