Eva Hoffmann: Was Pfeifenberger verschweigt

Ungereimtheiten und Missstände bei der Kärnten Card GmbH

Klagenfurt (ÖVP) - Kritik an den Ungereimtheiten in der Kärnten Card GmbH übte heute die designierte Tourismussprecherin der Kärntner Volkspartei, Mag. Eva Maria Hoffmann. "Mir ist unbegreiflich, wie sich ein Wirtschafts- und Tourismusreferent mit einer solchen Selbstbeweihräucherung an die Öffentlichkeit wagen kann", so Hoffmann.

So verschweige Pfeifenberger beispielsweise geflissentlich, dass bislang alle Karten-Konzepte ohne Ausschreibung vergeben worden seien. Zudem stelle sich die Frage nach den Querverbindungen zwischen der Beratungs- und Management-Agentur von Sieghard Preis und der Kärnten Card GmbH. "Es ist bekannt, dass Mitarbeiter auf beiden Seiten beschäftigt sind", kritisierte Hoffmann.

Bekannt wären laut Hoffmann auch die Probleme, die viele Kärnten Card-Mitgliedsbetriebe mit dem Produkt selbst hätten. "Die Betriebe kommen zunehmend unter Druck, weil sich die Kärnten Card für sie nicht rechnet, und sie mit ihr weniger einnehmen, als sie durch die notwendigen Preisnachlässe verlieren.

Zu der von Pfeifenberger heute ins Spiel gebrachten Hereinnahme der Kärntner Liftbetreiber in die Kärnten Card merkt Hoffmann an, dass mit den Liftbetreibern bereits seit Jahren gesprochen werde. Angesichts der enormen Kosten für die Beschneiung, seien sie jedoch zu den angebotenen Konditionen nicht in der Lage, diesbezügliche Kooperationen einzugehen. "Es liegt also auf der Hand, dass die Kärntner Seilbahnwirtschaft wenig Lust auf Pfeifenbergers Experimente hat", so Hoffmann abschließend.

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