ÖH: Drüberfahren verursacht Eskalationen

Fuchs/Schallmeiner: Winckler hat Studierende absichtlich nicht einbezogen

"Während der gesamten Planungsphase des Organisationsplans wäre es an Rektor Winckler und der ProfessorInnenkurie gelegen, das Beste aus der Situation zu machen und die Studierenden einzubeziehen", erklären die Vorsitzenden der Bundes-ÖH, Patrice Fuchs und Ralph Schallmeiner. Im Gegenteil hätte es Winckler aber geradezu darauf angelegt, die Studierenden aus dem Diskussionsprozess herauszuhalten, um die Studierenden danach im Senat zu überstimmen. "Dass das zu massiven Protesten führen wird, war klar", so die ÖH-Vorsitzenden.

Die Proteste der Studierenden sind gerechtfertigt. Aktionen von Einzelnen, wie der Tortenwurf gestern Abend, den die ÖH nicht gutheißen kann, sind aus dem enormen Unmut zu erklären, der sich im Laufe der letzten Jahre, wo bei Studiengebühren und Unireform über die Studierenden regelmäßig drübergefahren wurden ist, so Fuchs und Schallmeiner.

"Die Angriffe auf die ÖH als Interessenvertretung seitens der ÖVP und ÖVP-naher Organisationen, sind zurückzuweisen, an der Eskalation tragen nicht die Studierenden die Schuld, sondern jene, die die universitäre Demokratie zerschlagen wollen", endet die Bundes-ÖH.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Andrea Puslednik
ÖH-Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001