Achleitner: Studie "Frauen über 50" ist Armutszeugnis für SPÖ-Frauenpolitik

Kindergeld, pensionsbegründende Anrechung von Kindererziehungszeiten und höhere Zuverdienstgrenze sind großer erster Schritt in Richtung Absicherung von Frauen im Alter

Wien, 2004-01-21 (fpd) - "Ein Armutszeugnis für die SPÖ-Frauenpolitik vergangener Jahrzehnte und ein Beweis dafür, daß wir nun auf dem richtigen Weg sind ,das ist das Ergebnis der diese Woche veröffentlichten Studie der Linzer Kepler Universität zur Lage der Frauen über 50", so heute FPÖ-Frauensprecherin Abg. Elke Achleitner. ****

Laut dieser Studie seien 20 Prozent der über-50-jährigen Frauen heute ohne eigenes Einkommen. Zu verdanken hätten sie dies auch einer verfehlten SPÖ-Frauenpolitik. Der Großteil dieser Frauen habe sich nämlich zumindest eine Zeitlang der Kindererziehung gewidmet und die Berufstätigkeit eingeschränkt. "Aber anstatt auch für jene Frauen, die sich der Kindererziehung widmen, ein Fangnetz im Alter zu knüpfen, haben die SPÖ-Regierungsverantwortlichen auf diese Frauen einfach 'vergessen' Wer sich nicht in die ideologischen Rahmen des SPÖ-Frauenschemas eingefügt hat, mußte 'schauen, wo er bleibt'", kritisierte Achleitner. Karenzgeld habe es auch nur für diejenigen gegeben, die vorher im entsprechenden Ausmaß unselbstständig erwerbstätig waren. "Und damit es den Frauen nur ja nicht einfiel, sich allzu lange der Kindererziehung zu widmen, hatte man vorsorglich auch noch ein "Quasi-Berufsverbot" während der Karenz verhängt", so die FPÖ-Frauensprecherin.

Die Ergebnisse der von der damaligen Oö. Frauenlandesrätin Ursula Haubner initiierten Studie seien letztlich auf ganz Österreich umlegbar und bestätigen einmal mehr die jetzigen frauen- und familienpolitischen Maßnahmen. "Neben den zahlreichen Maßnahmen im Bereich Ausbildung haben wir mit dem Kindergeld für wirklich alle Frauen, der pensionsbegründenden Anrechnung von Kindererziehungszeiten und der im Vergleich zu früher wesentlich höheren Zuverdienstgrenze einen ganz großen ersten Schritt in Richtung Absicherung von Frauen im Alter gesetzt. Bei uns geht nämlich sachpolitische Arbeit im Interesse der Betroffenen vor Parteiideologie", schloß Achleitner. (Schluß)

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