Rudolf-Sallinger-Preise zum 25. Mal verliehen

Schüssel – Steuerreform massive Hilfe im „Schlüsseljahr 2004“ Wien, 21. Jänner 2004 (ÖWB) Anlässlich der heutigen Preisverleihung des Rudolf-Sallinger-Fonds für wissenschaftliche Arbeiten im forum mozartplatz, nahm Gastredner und Vorsitzender des Sallinger-Fonds-Kuratoriums Bundeskanzler Wolfgang Schüssel Stellung zur geplanten Steuerreform 2005. Diese bringe laut Schüssel einen Startvorsprung gegenüber den EU-Partnerländern hinsichtlich des EU-Erweiterungsdatums im Mai dieses Jahres. Österreich hätte sich nach einem aktuellen EU-Kommissionsranking vom siebenten auf den dritten Platz der „alten“ EU-15 verbessern können. Unter dem Beisein der Witwe des legendären Präsidenten von Wirtschaftsbund und Wirtschaftskammer, Frau Antonia Sallinger, sowie Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, WB-Wien-Präsident Walter Nettig, WB-Niederösterreich-Präsidentin Sonja Zwazl, Generalsekretär Karlheinz Kopf und Direktor Erich Hackl (Vorstandsdirektor der ÖVAG) sowie zahlreichen Gästen, wurden 12 Dissertationen beziehungsweise Diplomarbeiten junger Akademiker mit Preisen von 1000 bis 3000 Euro ausgezeichnet. ****

Die zwei Etappen der Steuerreform vereinen, so Schüssel, mehrere Themen. Zum einen werde durch sie das Ziel einer Senkung der Abgabenquote auf unter 43 Prozent 2005 erreicht. Nachhaltige Wirkung hätte die Steuerreform bei der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich mit der Reduktion der Körperschaftssteuer auf 25 Prozent, der niedrigeren Besteuerung der nicht entnommenen Gewinne und der Ausweitung der Mittel für Forschung und Entwicklung. Zudem hätte man aus den bisherigen fünf Tarifstufen der Einkommensteuer drei „gerechte“ gemacht. Dass der Spitzensteuersatz nicht verändert werde liege daran, dass dadurch der Spielraum bei der KöSt-Senkung geringer ausgefallen wäre. „Wir wollten aber ganz bewusst einen massiven Schwerpunkt für den Standort setzen“, so Schüssel.

Info – Rudolf-Sallinger-Fonds:

Die Idee eines Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Publikationen, "die geeignet sind, zu einem besseren Verständnis der Probleme des Mittelstandes zu führen und die Gedanken der Selbstständigkeit und des partnerschaftlichen Zusammenwirkens der Menschen zu fördern" (aus den Satzungen des Fonds) stammt vom langjährigen Wirtschaftsbund- und Wirtschaftskammerpräsidenten (1964 bis 1990) Sallinger selbst.

Gegründet wurde der Fonds 1979, insgesamt wurden seitdem über 400 junge Akademikerinnen und Akademiker mit Geldpreisen ausgezeichnet. Zu jeder Prämierung werden Preisgelder von insgesamt zumindest 11.000 Euro ausgeschüttet.

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