WK-Vizepräsident Zech: Vorschlag zur Eindämmung der Schwarzarbeit

Durch Senkung der Mehrwertsteuer kann der Pfusch am Bau eingedämmt werden.

Bregenz (OTS) - Neben den guten Vorschlägen von Prof. Schneider, die er mit dem RFW-Vorarlberg zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft ausgearbeitet hat, kann sich der freiheitliche Vizepräsident in der WK-Vorarlberg, noch eine weitere wirkungsvolle Maßnahme vorstellen.

Zech dazu: "Mein Vorschlag ist, dass für alle baurelevanten Produkte künftig nur noch eine Mehrwertssteuer von 5% in Rechnung gestellt wird. Hier möchte ich das Beispiel Italien anführen, wo 4% im Bereich Neubau und 10% für die Althaussanierung abgeführt werden müssen. Mit diesem Modell konnte die Schwarzarbeit in Italien massiv eingedämmt werden. Warum geht also Österreich nicht auch diesen Weg?"

Für den Finanzminister jedenfalls sehe er, Zech keine Mindereinnahmen, den die Differenz könnte durch den sofortigen Wegfall der Schwarzarbeit ausgeglichen werden. "Der private Auftraggeber lässt in Zukunft nicht mehr pfuschen, wenn die Differenz zur legalen Arbeit und den damit verbundenen Garantieleistungen nur wegen 5% ausmacht. Dass die Hemmschwelle der MwSt. bei 5% liegt, zeigt ein Blick in die Schweiz. Dort hat man nämlich festgestellt, dass durch die Erhöhung der MwSt. von 4,6% auf 7,6%, die Nachfrage nach Schwarzarbeit überhaupt erst geschaffen wurde. Vorher gab es dieses Problem dort nicht und daher wäre der Finanzminister gut beraten, in diesem Bereich etwas zu unternehmen. Ohne massive Senkung der Abgabenquote wird die Schattenwirtschaft weiter boomen und das könne nicht im Sinn der Wirtschaft insbesondere des Mittelstandes sein", so der WK-Vizepräsident, Roman Zech, abschließend. (Ende)mb

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