ÖH für Cartellverband untragbar - Raudaubrüder müssen gehen

ÖCV fordert Rücktritt der linken ÖH und Distanzierung von SPÖ und Grünen.

Wien (OTS) - Von untragbaren Zuständen an der Universität Wien, sprach heute, Mittwoch, der Präsident des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV), Leo Borchardt. "Wir fordern den sofortigen Rücktritt dieser Hochschülerschaft!", gibt sich der ÖCV-Chef entschlossen.

"Wenn auf akademischem Boden Torten auf den Rektor geworfen werden und hohe Beamte geohrfeigt werden, dann muss es Konsequenzen geben. Die Verantwortung für diese Eskalationen trägt ausschließlich die linke ÖH-Führung", macht Borchardt den Standpunkt des ÖCV klar.

Als größter Studenten- und Absolventenverband hat der ÖCV bereits die letztwöchige Besetzung des Hauptgebäudes der Universität Wien scharf kritisiert. Hatte man seitens des Cartellverbandes diese Aktion noch der Kategorie "Abenteuersehnsucht" zugeordnet so ist man nun ernsthaft besorgt. Borchardt: "Was gestern passiert ist, hat das Fass zum Überlaufen gebracht."

Dass die ÖH-Vorsitzende auch noch Verständnis dafür zeigte, sei nach Meinung des Cartellverbandes gänzlich untragbar und bestätige die "Radaubrüderpolitik" dieser ÖH-Führung.

"Wir fordern daher eine sofortige Distanzierung der SPÖ und der Grünen von diesem Verständnis für Gewalt seitens ihrer Funktionäre", so Borchardt der weiters ausführt: "Wer ständig aufstachelt und mit radikaler Rhetorik operiert, darf sich über solche Auswüchse nicht wundern".

Der ÖCV sieht das neue Universitätsgesetz grundsätzlich positiv, vor allem bringe es viele Chancen mit sich, die es seitens der Studentenvertreter nun wahrzunehmen gelte. "Gerade jetzt bräuchten die Studierenden eine gute Vertretung, die diese Chancen in geschickten Verhandlungen auch nutzt. Stattdessen setzt diese Rot-Grüne ÖH aber nur auf Chaos, Demonstrationen und Gesprächsverweigerung." Und Borchardt abschließend: "Tatsächlich handelt es sich um eine -gemessen an der gesamten Studentenschaft-verschwindend kleine Gruppe von Berufs-Uni-Demonstranten", die den Ruf aller Studierwilligen in den Schmutz ziehen.

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Naglis
Tel.: 0676/6117796

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0005